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Das neue Gotteslob 2013
Hier der aktuelle Stand:
http://www.mein-gotteslob.de/aktueller-s...rung-gotteslob/
Auch wenn das GL noch etliche Monate braucht, habe ich heute mein Orgelbuch zum Diözesanteil (Eichstätt) geliefert bekommen. Papier, Druck und Einband sind überzeugend und für jahrzehntelangen Gebrauch ausgelegt, teilweise hat man nicht gegeizt und Leerseiten eingefügt. Inhaltlich finde ich auf den ersten Blick einige Sätze deutlich verkompliziert (dafür sind dann meist auch Alternativsätze abgedruckt) und auch über die Vorspiele kann man trefflich streiten.
Ja, auch bei uns sind die Sätze im Eigenteil anspruchsvoller als im alten Orgelbuch, dafür aber auch um Klassen schöner. Wenn das auch im Stammteil so wäre würde es mich freuen. Im alten Orgelbuch gilt meiner Meinung nach, bis auf wenige Ausnahmen, das Motto: "Kennste einen, kennste alle." Daher hab ich das Orgelbuch auch so gut wie nie benutzt, obwohl ich gerene auch mal auskomponierte Sätze benutze. Das ist hoffentlich bein neuen nicht mehr der Fall. Das Orgelbuch zum Eigenteil werd ich definitiv öfter mal benutzen. Von abgedruckten Vorspielen halte ich gar nichts, da führt nur dazu ganz Faul zu werden. Ein bisschen Gedanken sollte man sich schon machen.
"Für alle Heilgen in der Herrlichkeit" wurde in meinen beiden Gemeinden heute erstmals gesungen; auch die "Freunde Gottes" ließen sich in der "neuen" Fassung ganz gut realisieren, auch wenn es eine Tendenz gab, die gewohnten Halbenoten zu singen. [smile]
Ehrlich: Ich bin kein Freund von unmotivierten Taktwechseln, hinter denen sich eigentlich ausnotierte Fermaten verbergen. Die vormalige Version hatte aufgrund der halben Noten eine gewisse Würde und Gravität, die diese neue Version vermissen lässt. Mit "flüssigem" Gesang hat die neue Variante für mich nichts zu tun.
Ich verwende sie; aber eher aus Konformitätsgründen denn aus Überzeugung.
Da hast du wohl Recht; ich war nur gerade motiviert - und das Kommen des neuen Buches ist natürlich ein Argument. Wenns dann mal in der Kirche aufliegt und weiterhin nach alter Melodie gesungen wird - wird eine Umstellung wahrscheinlich erst recht schwer zu argumentieren sein.
Ich hätte ein besseres Gefühl, wenn ich die Begründung für diese Änderungen hätte...
http://www.gotteslob.at/gotteslob/home/article/105540.html
Was heisst das nun? Dass der "offizielle" Startschuss 2014 stattfindet? Oder dass die Bücher für Eisenstadt, Gurk und Wien tatsächlich erst im Neuen Jahr kommen?
... habe gerade in vorauseilendem Gehorsam den Liedplan für Advent und Weihnachten gemacht und dabei das neue GL berücksichtigt... 
Edit:
Zitat
Die Pfarren werden das "Gotteslob" ab Mitte November bekommen; die Auslieferung für die Diözesen Eisenstadt, Gurk und Wien werde im Dezember beginnen, weil sich diese drei Diözesen für einen späteren Termin entschieden haben, so die Leiterin des Wiener Domverlages, Inge Cevela, im Rahmen der Pressekonferenz. Die Übergangszeit vom alten auf das neue "Gotteslob" werde flexibel gehandhabt, hier gibt es nach den Worten von Kardinal Schönborn unterschiedliche Geschwindigkeiten.
Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/58521.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.
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