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Die raue Unterseite...


Wie ist es denn bei der Opus im Gegensatz zu der Nobilis? Beide ähnlich?
Bei mir ist es rau, aber meine ganze Orgel ist ja per se "unlackiert" (nennt sich bei Johannus Natureffekt), also quasi offenporig, und das macht keinen nennenswerten Unterschied zwischen Ober- und Unterseite.
VG Stephan

Bezüglich der Nobilis kann ich gerade nicht Auskunft geben - ich weiß es nicht.
Meine Opus ist in Eiche hell ausgeführt. Fühlt sich m.E. ebenfalls weniger glatt an als bei älteren Modellen - vielleicht ist das einfach eine neue Ästhetik.
Die hier besprochene Unterseite fühlt sich aber einfach wie unbehandeltes Holz an, keine Ölung, keine Lackierung. In diesem Sinne rau, nicht etwa, weil das Holz zu wenig glattgeschliffen wäre.

Aber wie relevant ist das? Beim Auto ist der Unterboden ja auch nicht metallic?

Nun ja, die Unterseite der Manuale berühre ich sehr wohl hin und wieder - im Unterschied zum Unterboden meines Autos.
Ich finde es eine Lieblosigkeit, diesen (gerade nicht in Bodennähe befindlichen) Teil der Orgel nicht zu ölen, nur weil man ihn nicht sieht. Was kosten die paar Quadratzentimeter Politur?
#21 RE: Die raue Unterseite...

Die Lieblosigkeiten beim digitalen Orgelbau sind wirklich für mich sehr sehr auffällig. Nur der Rotstift zählt oder im Umkehrschluß die dicke Brieftasche.
- kein Furnier mehr sondern Folie
- Pedal ohne schwarze Obertasten
- keine Pedal Beleuchtung serienmäßig
- unbehandelte Oberflächen, die nicht im Sichtbereich sind
- Digitalverstärker. Analoge Technik klingt viel angenehmer
- keine stilvollen Gehäuse mehr. Man vergleiche mal die Gehäuse der Johannus Sweelinck oder Rembrandt mit den modernen offenen Spieltischen. Diese sind auch gut und schön, dürfen aber nie das gleiche kosten. Tun sie aber.
Nur einige Punkte, die ich so wahrnehme.
Wenn ich falsch liege, dann darf man mich gerne berichtigen.
Irgendwo ist das extrem schade und traurig.
Ich würde das gerne noch ganz anders formulieren.....
Musik ist die größte Erfindung der Menschheit: Sie wird von jedem Mensch verstanden unabhängig von Geschlecht, Sprache, Hautfarbe, Alter, etc..... Großartig!

Diese Einschätzung finde ich etwas sehr pauschal.
Bleiben wir bei Gemshornsens Beispiel. Die Unterseite des Spieltischs meiner alten Orgel war so ein Pressspanzeugs. An meiner jetzigen ist es richtiges Holz. Ach das Furnier macht einen durchaus wertigen Eindruck, nix Folie...
Über Gehäuseformen wurde ja schon viel gesprochen. Ich persönlich finde die aktuellen, tendenziell zierlichen Trendgehäuse deutlich ansprechender als dieses alte "Heimorgel-Design" mit Wangen und Rollverdeck, wie man es jahrzehntelang bekommen hat.
#23 RE: Die raue Unterseite...

Zitat von Gemshorn im Beitrag #16
Danke für die detaillierte Anleitung.
Ich weiß nun, dass ich besser die Finger davon lasse. Mein Geschick im handwerklichen Bereich strebt gegen Null. Da ist am Ende mehr kaputt als vorher (zumal ja jetzt nicht eigentlich etwas 'kaputt' ist).
Das muss man ja nicht selber machen, wenn man es sich nicht zutraut.
Meist kennt man jemanden mit handwerklichen Geschick, falls nicht, sollte dies auch der örtliche Schreiner oder
Maler ausführen können.
Schöner wäre es sicherlich, wenn der Hersteller hier sorgfältiger arbeiten würde, man nimmt ja einiges Geld in die Hand und die Kundenzufriedenheit mit Weiterempfehlung, ist nach wie vor die beste und günstigste Werbung.
Leider sind die km etwas zu viele, sonst würde ich das gerne für dich erledigen.
Gruss Josef

Ja, man nimmt einiges Geld in die Hand.
Man rechne selber, was eine Opus 260 mit Sonderausstattung TP65LW kostet... da wackeln einem schon die Ohren, wenn man nicht gerade Millionär ist.
Aber Hauptsache, Johannus hat sich ein paar Tropfen Politur erspart. In Relation zum aufgerufenen Preis wirkt das dann doch etwas... peinlich.
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