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Größte CC-Orgel der Welt
#1
steht heute in Lyon am 3. Standplatz ihres Orgellebens. IV/80/Ped. Die Scotsbrothers
stellen sie vor.Eine Beschreibung der Orgel ist hier zu finden.
Und hier zwei Dispositionszustände aus Wikipedia.
Die CC-Orgel in Saint Sulpice ist ja noch um einiges größer, V/P, 102 Register... Aber halt keine Konzertorgel, wie die in Lyon.
... Der Titel hatte mich zuerst etwas verwirrt 😅
Trotzdem ein interessantes Video!
Viscount Sonus 40 EU (seit 6/2018)
Ich nehme an, dass es die "größte, von ACC erbaute" Orgel ist.
In St. Sulpice ist ja m.W.n. Clicquot der "Erbauer" und Daublaine-Callinet der erste "Modifikator", bevor dann ACC ebenfalls "umgebaut" hat.
Irgendwo habe ich gelesen, dass ACC etwa die Hälfte des Pfeifenwerks von Clicquot übernommen hat.
Wenn die hier vorgestellte Orgel komplett von ACC "erbaut" wurde, dann ist es sicher die größte von ihm "erbaute" Orgel.
VG
Aeoline
Organisten leiden oft an einer schlimmen Krankheit: Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen...
Viscount Unico 400 DE [V1.14.19] (56/III/P) : ab 11.2012
Johannus Opus 520 (45/II/P) : 10.1987-11.2012
Siel HB 700 (9/II/P) : 1977-09.1987)
#4
Sacrè Coeur ursprünglich für den Baron de L' Espèe gebaut hatte 4 Manuale und 67 Register und Staint- Denis von 1841 bereits 70 Register.
Seine größte Orgel ist tatsächlich Saint Sulpice. Er hat von den 64 Cliquot Registern 25 übernommen, somit stammen 75 von Cavaille Coll.
LG
Frank
#5
Bei den großen Cavaillé-Coll-Orgeln denkt man sofort an diese besondere französische Mischung: singende Grundstimmen, harmonische Flöten, Schwellwerksdramatik und leuchtende Zungen.
Als Seitenblick für Selbstinstallierer 😉 finde ich das Schwerin-Set von Sonus Paradisi überaus lohnend. Natürlich ist das keine Cavaillé-Coll-Orgel und will es auch nicht sein. Aber Schwerin zeigt eine andere große romantische Welt: mehr deutsches Fundament, mehr Gravität, eine schöne Werkhierarchie und eine sehr starke Mischfähigkeit der Register.
Gerade im Vergleich hört man dadurch noch besser, was Cavaillé-Coll so besonders macht – und zugleich, wie reich die romantische Orgelwelt auch außerhalb Frankreichs war.
84 wunderbar zeichnende und mischungsfähige Register, dazu auswählbare Perspektiven.
(Ohne Tremulanten und mit 20 Bit passt es übrigens auch in 64 GB RAM)
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