Bitte geben Sie einen Grund für die Verwarnung an
Der Grund erscheint unter dem Beitrag.Bei einer weiteren Verwarnung wird das Mitglied automatisch gesperrt.
2 Bd. Orgelbuch NAK in Kleinanzeigen
#1
für 50,-€ ist das zweibändige Orgelbuch der NAK in Kleinanzeigen zu erwerben.
Die NAK kommt ursprünglich aus England und hatte 1889 ein eigenes Gesangbuch verfasst. Voll von Erweckungsliedern rund um 1860 von ehrenhaften methodistischen Missionsevangelisten (Bliss, Sankey, Doane u.a. oft deutsch von Kübler), Chorälen aus dem evangelischen Gesangbuch und geistlichen Volksliedern kam es zur dritten Gesangbuchversion 1925. Die nächste Revision kam dann 2004, also rund 80 Jahre danach. Man merkte in den neuapostolischen Gemeinden schon zuvor, dass die anderen Kirchen mittlerweile andere Lieder sangen und kam auf die Idee, es handele sich bei dem Gesangbuch 1925 um "neuapostolisches Liedgut". Von 652 Liedern stammten aber nur 25 von neuapostolischen Autoren.
So war es für die Gesangbuchkommission keine leichte Aufgabe, neue Lieder einzuführen und alte gewohnte Melodien aus dem Gesangbuch zu streichen und die teilweisen Versuche alte Lieder zu glätten (6/8, 9/8, 3/4 Takte) fanden eher wenig Gegenliebe.
Deshalb würde ich mir als nicht neuapostolischer Christ diese zwei Orgelbände allenfalls aus historischem Interesse anschaffen, da sie nur noch wenig praktischen Nutzen genießen dürfen. Als Kommunionlied Nummer 302 zu singen: "Kommt zum Mahl, es ist bereitet, Gottes Volk soll fröhlich sein, hier zum Gnadentisch geleitet, trinkt es süßen Freudenwein" ist sicher nicht mehr den heutigen Gefühlen und medizinischen Erkenntnissen angepasst. Bei der EMK sucht man heutzutage nach diesen Liedern im aktuellen Gesangbuch der evangelisch-methodistischen Kirche allenfalls mit geringem Erfolg.
Die Notwendigkeit einer weiteren Revision ist erkannt, von einer Umsetzung ist mir nichts bekannt. Danke Clemens für Deine Fundsache, die mir Gelegenheit gibt, dazu ein paar Linien zu schreiben.
Michael
... und kaum noch gesungen wird. Die Singgewohnheiten haben sich geändert, und die Laufkundschaft, die solches Liedgut noch einforderte, stirbt aus.
Von der Haydn-Messe bleibt nur ein Teil im gemeindlichen Repertoire, vor allem die Ordinariumsteile.
Zitat von Positiv im Beitrag #2
... da sie nur noch wenig praktischen Nutzen genießen dürfen...
Michael
Immerhin sind das die offiziellen Begleitsätze für das aktuelle NAK-Gesangbuch. Und meines Wissens in etlichen Regionen im deutschsprachigen Bereich verbindlich zu verwenden. Zum Glück nicht bei uns im Norden ...
LG Bernd
Neu kosten beide Bände beim BischoffVerlag 64,90 €, da kann man vergleichsweise zu ev/kath nicht meckern. Und wie überall liegen sie an jeder Kirchenorgel aus.
Den praktischen Nutzen habe ich auf einen nicht neuapostolischen Christen bezogen, da eine ganze Menge von Liedern von der übrigen Christenheit nicht mehr gesungen werden. Wer regelmäßig in der NAK orgelt, hat das aktuelle Buch auf dem Pult.
Wenn jede Konfession über die selbst gezogenen Zäune hinüberblickt und die Ökumene ernst nimmt, dann kann sich noch viel Einheit in dieser Beziehung entwickeln. Immerhin sind die üblichen Kirchenchoräle im Gotteslob (ö) und EK weitgehend identisch (Singt dem König Freudenpsalmen GL 280 und Herz und Herz EG 251 / NAK 332 singt katholisch im Teil B nach dem Doppelstrich ein C und singen die anderen G- warum?).
Michael
#7
... dass du als Organist zur Begleitung der Gemeinde diese Sätze zu verwenden hast ... Immerhin gibts je zwei Intonationen und einen vier- und einen dreistimmigen Satz.
Wie ist denn die Qualität der Sätze und Intonationen ?
Das NAK enthält ja auch Melodien, welche auch bei den Katholiken und Protestanten zu finden sind.
Zumindest zwei Begleitsätze hätte ich beim Orgelbuch zum GL. auch erwartet aber daraus ist nichts geworden. Bei den Protestanten ist das schon lange Standard in den Orgelbüchern.
Intonationen in den Orgelbüchern sind praktisch. Man muß als Organist aber aufpassen nicht immer die gleichen einleitenden Stücke zu verwenden.
Evtl. wird das bei mir noch ein neues Hobby; das Sammeln von Orgelbüchern.
Zitat von wohli im Beitrag #8
... dass du als Organist zur Begleitung der Gemeinde diese Sätze zu verwenden hast ... Immerhin gibts je zwei Intonationen und einen vier- und einen dreistimmigen Satz.
Echt? Das finde ich aber anstrengend. Bei den Sätzen die vierstimmig im Gesangbuch abgedruckt sind kann ich das ja noch nachvollziehen aber bei allen? Und immer?
Puh, das wäre glaube ich nichts für mich.
#12
ist zwar weit von dem Ursprungsthema weg: ich hier im Süden spiele Begleitung und Intonationen in der NAK nach eigenem Ermessen. Melodie ist wichtig, alles andere ist nach Tagesform :-)
Neben mir in der Nähe des Laptop liegen auch Gotteslob (Grossausgabe, DRS) und EG(Grossausgabe, Württemberg). Es ist gut, wenn man in der Ökumene etwas tiefer gräbt....
Zitat von Praestant im Beitrag #9
Evtl. wird das bei mir noch ein neues Hobby; das Sammeln von Orgelbüchern.
Wenn Du genügend Platz im Notenregal hast, macht das richtig Spaß. Ich habe ungefähr 20 verschiedene zu Hause. Eines ist von ungefähr 1902, oder 1904, habe das nicht im Kopf

Zitat von link1907 im Beitrag #10
Was heißt "Zum Glück nicht bei uns im Norden.." ?
Die NAK NordOstdeutschland hat eine professionell aufgestellte Kirchenmusikabteilung die äußerst tolerant die ehrenamtlichen Kirchenmusiker unterstützt und fördert und weitgehende Freiheiten gewährt. Da Pauschalverträge mit den Verwertungsgesellschaften abgeschlossen wurden ist auch die Verwendung fremden Notenmaterials beim Gemeindegesang auch rechtlich problemlos möglich. Das ist in der NAK eher die Ausnahme ...
Ich weiß aus Bereichen in NRW, dass du als Organist immer noch Ärger bekommst, wenn du die Sätze des Orgelbuches nicht verwendest. Das mag heute die Ausnahme sein, vor Jahren war das aber die Regel - insbesondere nach der Einführung des neues Gesangbuches und der Orgelbücher ...
https://kirchenmusik.nak-nordost.de/
#15
Zitat von wohli im Beitrag #14
Ich weiß aus Bereichen in NRW, dass du als Organist immer noch Ärger bekommst, wenn du die Sätze des Orgelbuches nicht verwendest. Das mag heute die Ausnahme sein, vor Jahren war das aber die Regel - insbesondere nach der Einführung des neues Gesangbuches und der Orgelbücher ...
Geht es darum, dass kein "fremdes" Orgelbuch wegen Rechteproblemen zum Einsatz kommen soll oder wirklich darum, dass exakt ein bestimmter Satz erklingt? Und wenn letzteres, wer merkt das?
Jetzt anmelden!
Jetzt registrieren!


