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Meditatives Orgelspiel für EK gesucht
#2 RE: Meditatives Orgelspiel für EK gesucht
Da fällt mir für eine Kombination Meditation und Erstkommunion nicht viel ein. Vielleicht:
Mozart, Adagio in C KV 356/617a (Orgelfassung)
oder, wenn es etwas länger und technisch anspruchsvoller sein darf:
Mozart, Andante für eine Orgelwalze F-Dur KV 616
oder eine Auswahl aus
Haydn, Flötenuhrstücke
insbesondere die Nr 10 scheint mir geeignet.
#4 RE: Meditatives Orgelspiel für EK gesucht
Hallo,
im Grunde eignet sich dasselbe wie hier schon (klick) angesprochen. Und es gelten dieselben Hinweise.
Es wäre gut, wenn man wüsste, wie die Frage genau gemeint ist: Soll schon gespielt werden, während die Kinder ihre erste Kommunion empfangen, oder erst dann, wenn die Kommunion an die Gemeinde ausgeteilt wird? Wie viele Kinder sind das bzw. wie lange wird das dauern? Wie schwer darf die Literatur sein?
Ich würde immer eher Stücke wählen, die ich ziemlich sicher beherrsche. Wenn ich nach einem Gottesdienst Leute auf das Stück zur Kommunion anspreche, kommt meist nur: "War schön", an mehr können sie sich nicht erinnern, allerdings fallen grobe Fehler auf: "Einen Hund hast Du aber drin gehabt, oder?"
Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
#5 RE: Meditatives Orgelspiel für EK gesucht
Bei Pachelbel werden sich die Kinder aber freuen.....
Bitte entschuldigt den satirischen Ton, aber für diesen Anlass halte ich die von Dir vorgeschlagene Auswahl bzw. Link zum Osterfaden für völlig "daneben".
Und auch für die Eltern ist diese Musik weit weg.
In traditionellen Gemeinden mag das ja funktionieren, wenn ich zur Eko mit Pachelbel oder anderen barocken Komponisten käme, könnte ich einpacken....
Ausserdem ist das eine Feier für die Kinder, nicht für die Großeltern, die vermutlich auch schon eher mit den Stones aufgewachsen sind, als mit Rudolf Schock.
#6 RE: Meditatives Orgelspiel für EK gesucht
Ich hätte da noch Enrico Pasini (Edition Edipason Stuttgart, www.edipason.de) oder auch Gordon Young (Twelve Compositions for Organ Muziekuitgeverij J. C. Willemsen * Amersfort NO 549 <im Original bei Harold Flammer),
oder die Aria von Ian Tracey (in den Liverpool Lollipops www.ChurchOrganWorld.co.uk )
Hallo,
ich würde schon prüfen, ob das, was einem selbst gefällt, auch bei der Zielgruppe ankommt. Bei uns kommt der Großteil der Kommunionkinder aus Familien, die normalerweise nicht im Gottesdienst auftauchen und kaum bis keine Bindung zur Kirche haben. Mit jazzigen Stücken werden Kinder weder in der KiTa noch in der Grundschule konfrontiert und der Großteil der Mamas, Papas, Opas und Omas hört das sicher auch nicht. Die hören zu Hause vielleicht nicht Rudolf Schock, aber halt deutschen Schlager, sicher der eine oder andere auch Rock bsi Heavy Metal, von den älteren Geschwistern hören die Kinder vielleicht Rap oder sonst etwas, was ich eh nicht spielen kann.
Speziell in unsere Gemeinde mitten im Plattenbauviertel sprechen die Kinder zu Hause weniger Deutsch als Polnisch, Russisch, Ukrainisch, Rumänisch usw., aber auch Englisch oder Französisch, wenn sie etwa aus Afrika stammen. Meine Erfahrung ist, dass man da mit einem gedämpft fröhlichen Klangteppich wie ihn auch Pachelbel oder andere Ba-Rocker liefern können, schon gut fährt. Das stört nach meiner Erfahrung auch die wenigen Familien mit höherem Bildungshintergrund und Einkommen nicht. Im Gegenteil, für nette, verhalten muntere Stückchen aus Spätklassik oder Frühromantik habe ich schon positive Rückmeldung von jungen Familien bekommen. Ein spezielles Problem hat man bei solchen Anlässen auch, wenn die Dauer der Kommunion nicht gut kalkuliert werden kann. Da braucht es Musikstücke, mit denen ich flexibel umgehen kann.
Und wenn die Musik zur Kommunion meditativ sein soll, soll sie sich ja gerade nicht zu sehr in den Vordergrund drängen. Vielleicht ist es ganz gut, wenn sie sagen: "war schön, ich kann mich aber gar nicht so genau an die Musik erinnern".
So sehe ich das eben.
Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
Wie wäre es denn einmal mit der Überlegung, was die EK an sich bedeutet und diese theologische Erkenntnis dann zum Kriterium für die Auswahl des Orgelstückes zu nehmen? Eine Liedbearbeitung mit dem dazu passenden und möglichst auch bekannten Text könnte den Sinn der musikalischen Begleitung der EK erfüllen.
Harzliche Grüße
Alfred
Richtig, wobei ein Lied auch einmal als selbständiger liturgischer Teil funktionieren kann oder einen solchen ersetzen (z.B. im Proprium).
Und Preis und Lob ist grundsätzlich das Wesen eines Liedes - auch ohne Thomas von Aquin.
Harzlich
Orgelditi (oder Alfred, wie im anderen Forum)
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