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So klingt Sweelinq
Dordrecht (NL)
Grote Kerk
Verschueren 2007, IIP/34
Content Cambiare Suite III mit Sweelinq
Den Haag (NL)
Lutherse Kerk
J.H.H. Bätz 1762, IIIP/50
Content Cambiare Suite III mit Sweelinq
Neu hinzugekommen:
Heukelum (NL)
Reformierte Kirche
G.T. Bätz 1779, IP/11
Die erste Orgel von 1541 wurde bei einem Brand 1699 zerstört. 1778 wurde ein Neubau beschlossen, mit dem Gideon Thomas Bätz beauftragt wurde.
Die Trompete ist nicht mehr original erhalten; sie wurde bei einer Restaurierung im Jahr 1969 ersetzt.
Die letzte Restaurierung fand 2015 statt. Das mehr als zweihundert Jahre alte Instrument wurde von der Fa. Elbertse aus Soest überholt.
#19 RE: So klingt Sweelinq
Den Gedanken hatte ich auch.
Haben wir Johannus Unrecht getan - oder zumindest zu wenig ernst genommen, wenn uns gesagt wurde, dass dies das typisch niederländische Klangbild einer Orgel sei?
Content Cambiare Suite III mit Sweelinq
Mir geht's ähnlich wie euch und ich habe mich tatsächlich auch ein Stück weit "ertappt gefühlt". Die Registrierung 8', 4', 2 2/3' (mit Tremulant) sorgt für diesen charakteristischen Sound, der üblicherweise in keinem Präsentationsvideo von Johannus fehlen darf.
#22 RE: So klingt Sweelinq (Frage)
Ja, sehr typisch.
Mir scheint auch, dass die Niederländer ihre Aliquoten etwas anders intonieren als "wir". Denn an "unseren" Orgeln klingt diese Kombination doch anders? Hat jemand eine Erklärung dafür?
#23 RE: So klingt Sweelinq (Frage)
Ich kann es nicht wirklich erklären, aber mein Höreindruck geht etwas in diese Richtung:
Viele niederländisch geprägte Orgeln klingen für mich in solchen Farben eher schlanker und singender; auch die Prinzipale wirken oft weniger fest und wuchtig als an vielen deutschen. Dazu kommt dieser typische Tremulant mit dem schnellen, deutlichen ‚Eiern‘ – nicht ganz mein Fall, aber offenbar dort stilistisch viel selbstverständlicher.
Vielleicht hat das etwas mit der niederländischen Psalm- und Improvisationstradition zu tun; auch der Schnitger-/Hinsz-Einfluss dürfte mit hineinspielen. Und vielleicht sind auch die Aliquoten dort oft etwas mehr als eigenständige Klangfarbe gedacht, also nicht nur als Würze, sondern so, dass sie wirklich hörbar tragen und sprechen.
Wie hört ihr das – ähnlich oder ganz anders?
Kann nur so viel sagen, dass ich dem Klangbild früher - aus Unwissenheit - kritisch gegenüberstand - und das, obwohl ich es ästhetisch eigentlich doch schön fand. Irgendwie ist es beruhigend, zu wissen, dass dahinter ja doch ein realistisches Orgelklangbild steht; das versöhnt mich noch nachträglich mit allen Johannüssen, die ich je unter den Fingern hatte.
Hallo
Zitat von pvh im Beitrag #13
Allerdings fehlen mir persönlich bis jetzt historische Orgel aus Italien, Spanien, Frankreich oder England.
wenn das hier (klick) mit Sweelinq möglich wird (die "trompeteria" kommt im letzten Drittel zum Einsatz!), wäre das für mich ein starkes Argument.
Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
Hallo,
Zitat von wohli im Beitrag #26
wow. Ist persönlich nicht "meine Musik", der Klang aber atemberaubend!
wenn man so etwas einmal an so einer Orgel (klick) gespielt hat...
An dieser Orgel (Santa María de la Asunción in Briones, La Rioja, nur 50 km von Logroño, wo ich öfter an der Universität zu tun habe) konnte ich schon zweimal spielen.
Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
Im Gedenken an + André van Vliet.
Den Haag (NL)
Lutherse Kerk
J.H.H. Bätz 1762, IIIP/50
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Heukelum (NL)
Hervormde Kerk
G.T. Bätz 1779, IP/11
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