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Ahlborn Orgel
Ich habe dieses Foto zugesandt bekommen, weil jemand diese Ahlborn-Orgel verkaufen möchte. Kennt jemand das Modell und den Jahrgang, in dem diese Serie gebaut wurde? Und das wichtigste: was ist so ein Instrument heute noch wert? Oder kann sich der jetzige Besitzer glücklich schätzen, wenn es jemand gratis abholen kommt?
Ich bin gespannt auf eure Rückmeldungen!
Liebe Grüsse, RolandIMG_1446.jpeg - Bild entfernt (keine Rechte)
Hallo Roland,
sieht ja hübsch aus 😉
Um den Wert einzuschätzen, muss man aber Modell und Baujahr (wenn möglich auch den damaligen Kaufpreis) wissen.
Faustregel: Kaufpreis und dann für jedes Jahr jeweils 10% abziehen.
Bin gespannt ob du Alter und Modell raus bekommst 🍀🎶🎵🍀
Herzliche Grüße
Martin
#3 RE: Ahlborn Orgel
Wenn ich es den Bildern korrekt entnehme, handelt es sich um eine Hymnus 2b als Kirchenmodell. Geschätztes Baujahr ca. 2010. Eine Preisliste hab ich leider nicht mehr.
Wer Interesse am Instrument hat, sollte den genauen Typ eruieren (Typenschild in der Regel unter der Klaviatur links). Dann Anfrage an Herrn Aichler, was die Generalsanierung des Instrumentes kostet. Allein das hochwertig verarbeitete Gehäuse ist es wert, darauf mal einen Blick zu werfen. In Österreich (früherer Forenname im Bauerforum "Jenoe") ist ein derartiges Vorhaben mit Aicheler hervorragend geglückt. Die Klaviaturen wurden bei der Gelegenheit auch gleich gegen UHT ausgetauscht..... Von der alten Elektronik blieb fast nichts mehr übrig .....
Viel Erfolg.
#5 RE: Ahlborn Orgel
Herr Aicheler rüstet leider nur die Präludium- und Organum-Reihen mit zusätzlicher Rechenpower auf, aber keine Hymnus.
s. hier:https://www.sakralorgelforum.net/t5503f1-Ahlborn-will-Altinstrumente-nachruesten.html
Aber sicher ist auch eine Generalsanierung eines 15 Jahre alten Instruments noch möglich.
Klang? Naja. In einem guten Kirchenraum kann schon die kleine Hymnus gut abgestrahlt erwiesenermaßen sehr schön klingen. Aber im Wohnzimmer? In den 2010er Jahren gab es klanglich deutliche Verbesserungen bei Digitalorgeln.
Aber alles ist relativ: Wenn eine heutige Viscount Maestro in der Übeklause auch nur wie ein Harmonium klingt und man selbst nicht in der Lage ist, einen solchen "Rohdiamanten" mit viel Zeitaufwand und Können nachzubessern,
https://www.sakralorgelforum.net/t5617f1-Viscount-Maestro.html
dann ist eine gebrauchte Hymnus mit Sicherheit vom Zeit- und Geldaufwand die günstigere Anschaffung. Denn bei der denkt man dann nicht jeden Tag darüber nach, dass die Orgel viel besser klingen könnte, wenn man nur wüsste wie oder wenn man die Zeit dafür hätte.
#6 RE: Ahlborn Orgel
Diese Aussage kann ich nicht bestätigen, zumal Jenö seine Hymnus erst im letzten Jahr durch Aicheler hat revidieren lassen.... Klanglich tut sich offensichtlich auch etwas, zumal sich die Rechenleistung nicht unerheblich erhöht ;-). ... Diese gesamte Hauptplatinen mit samt Rechner dabei erneuert wird....
Ich empfehle daher sich doch mal mit Jenoe ins Benehmen zu setzen, um von dort Informationen aus erster Hand zu erhalten .... Soweit ich erinnere lädt er ja ausdrücklich zum Probespiel ein ... und wie predigte Wichernkantor: Wer klingt hat recht :-).
#7 RE: Ahlborn Orgel
#8 RE: Ahlborn Orgel
#9 RE: Ahlborn Orgel
Zitat von Tuba_Mirabilis im Beitrag #8
Ich habe in 2005 das alte Bauer-Forum intensiv verfolgt und bin mir zu 100% sicher, dass Jenoe eine Organum 2 mit Kienle-Resonatoren hat und keine Hymnus.
LG Martin
Das kann ich nach einem kurzen Blick in ein anderes Forum nur bestätigen...
Das nächste, was auffällt, ist, dass diese Orgel noch über ein Diskettenlaufwerk verfügt. Das spricht für ein fortgeschritteneres Alter und für eine Orgel der HYMNUS-Serie. Ich selbst finde den Klang einer Hymnus nicht so schlecht, verfüge ich doch selbst auch über eine HYMNUS IVd, Bj. 1998.
JJBB1
#11 RE: Ahlborn Orgel
Zitat von clemens-cgn im Beitrag #6
Diese Aussage kann ich nicht bestätigen, zumal Jenö seine Hymnus erst im letzten Jahr durch Aicheler hat revidieren lassen.... Klanglich tut sich offensichtlich auch etwas, zumal sich die Rechenleistung nicht unerheblich erhöht ;-). ... Diese gesamte Hauptplatinen mit samt Rechner dabei erneuert wird....
Ich empfehle daher sich doch mal mit Jenoe ins Benehmen zu setzen, um von dort Informationen aus erster Hand zu erhalten .... Soweit ich erinnere lädt er ja ausdrücklich zum Probespiel ein ... und wie predigte Wichernkantor: Wer klingt hat recht :-).
Jenoe hat eine AHLBORN ORGANUM II - und keine HYMNUS!
JJBB1
#13 RE: Ahlborn Orgel
Gestern war ich vor Ort und wir haben die Orgel mal ausgegraben: Schon das Teil nur von der Wand zu rücken ist ein Kraftakt. Auf der Rückseite dann folgende Etikette:
Das Pedal reicht nur bis e1. Alle Tasten funktionieren, scheinen mir nach dem Ausprobieren nicht ausgeleihert, alle Register funktionieren, eigentlich funktioniert alles noch, bis auf die Setzerkombination 1, bei der wohl die Rückstellfeder (stell ich mir vor) nicht mehr funktioniert – ich muss den Knopf von Hand wieder nach aussen ziehen.
Das Teil muss ein feudales Teil gewesen sein, da es ein Rollverdeck hat und man das Notenpult elegant herunter klappen kann. Daneben stehen noch zwei wuchtige Boxen, die wir jedoch nicht angeschlossen haben. Die internen Boxen funktionieren und so konnte ich das Instrument anspielen und anhören. Naja, ich fühlte mich in Zeiten von vor 25 bis 30 Jahren zurückversetzt, als ich im renommierten Musikgeschäft Krompholz in Bern gerne in der Orgelabteilung solche Instrumente bespielt habe und von einer solchen Orgel geträumt habe. Klanglich mit den heutigen Orgeln oder sogar mit Orgeln, die auf gesampelten Orgeln basieren , überhaupt nicht vergleichbar. Teilweise klingt der Klang in meinen Ohren wie eine Kirmesorgel. Auf dem Pedal ist noch ein Aufkleber mit dem Hinweis „Saanen“, vielleicht ein Aufkleber vom Transporteur, der die Orgel nach Saanen im Simmenthal in der Schweiz transportiert hat? Ob die Orgel dort irgendwo in einer Kirche oder Kapelle stand? Auf der Orgel lag auch noch ein Orgelbuch von der Neuapostolischen Kirche, vielleicht stand dort das Instrument? Aber es könnte auch ein Buch eines späteren Besitzers gewesen sein. Die Orgel scheint seit Jahren in dem Keller ungespielt zu stehen und weil der Keller inzwischen an ein Architekturbüro vermietet wurde, wird der Platz anderweitig gebraucht und deswegen wurde die Orgel quasi wiederentdeckt. Was meint ihr? Hat die Orgel überhaupt irgendwo eine Chance, ein neues Zuhause zu finden? Gibt es überhaupt Bedarf für ein solches altes Instrument? Allein der Abtransport eines solchen schweren Teiles wird schon eine Herausforderung.
Liebe Grüsse, Roland
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