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Dynamikumfang zu groß
Nach heutigem Stand der Technik ist das nicht machbar.
Bis auf Weiteres muss der Digitalorganist die Lautstärke manuell an die Registrierung anpassen. Mag sein, dass man in Zukunft so eine dynamische Lautstärkeanpassung mittels KI (oder wie auch immer man die Technologie nennen wird) anbieten wird.
@orgelditi , weiß nicht ob das bei der gesammelten Optimus geht, bei Physis würde ich mir eine Kopie einer vorhandenen Intonation machen, und darin zb die leiseren Register anheben.
Dann kannst du auswählen mit welcher Intonation du ein Stück spielen möchtest... Aber das ist schon ein gewisser Aufwand. Und bei Stücken mit großem Dynamikumfang klappt das so natürlich nicht.
Grüße, Wolfgang
Zitat von Windlade im Beitrag #17
...bei Physis würde ich mir eine Kopie einer vorhandenen Intonation machen, und darin zb die leiseren Register anheben. Dann kannst du auswählen mit welcher Intonation du ein Stück spielen möchtest...
Bei Physis funktioniert das gar nicht mal sooo schlecht. Wie schon oft erwähnt, speichere ich meine Physis 1.0-Intonationen nicht als .STY - also nur die reinen Intonationsparameter - sondern als .ALL - also als "Gesamtinstrument" inkl. Setzern, Crescendo, Stimmtemperatur und allen anderen Parametern.
Das erlaubt mir, vier User-STY von ein und derselben Orgel somit in vier unterschiedlichen "Nuancen" der Intonation abzuspeichern und per Knopfdruck abzurufen.
Diese vier Nuancen erfüllen den jeweiligen Zweck, der meist vom Wochentag, der Uhrzeit aber auch des persönlichen "Feelings" abhängt.
Es gibt einen Style für "Wochentags am Abend"... - als Werktätiger in Vollzeit und ehrenamtlicher Kirchendiener kann ich unter der Woche nur am (späten) Abend spielen. Extern dann entsprechend "gedämpft" wegen der Nachbarn im "Miez-Haus". In dieser Intonation sind die Grundstimmen merklich angehoben und haben mehr "Charakter", während die Mixturen und Zungen zurückgenommen sind. Die generelle Lautstärke ist ebenfalls deutlich reduziert.
Es gibt einen Style für "Standard"... - das ist die ursprüngliche Intonation. Quasi das Original oder die "Mutter". Hier ist nichts abgedämpft und nichts aufgedreht. Sie ist die für mich authentischste Intonation für die als Vorbild genommene Orgel.
Es gibt einen Style für "Extended 1"... - das ist "Standard" leicht aufgebohrt. Je nach Orgeltyp sind die "typischen" Stimmen etwas aufgedreht. Bei einer barocken Französin sind es die Zungen, bei einer romantischen Orgel die Grundstimmen und Solozungen. Den Style setze ich ein zu Tageszeiten an Samstagen und Sonntagen extern oder über Kopfhörer, wenn mir danach ist.
Es gibt einen Style für "Extended 2"... - das ist "Standard" deutlich aufgebohrt. Je nach Orgeltyp sind die "typischen" Stimmen deutliche aufgedreht. Bei einer barocken Französin sind es die Zungen, bei einer romantischen Orgel die Grundstimmen und Solozungen. Alle anderen Stimmen sind gegenüber "Standard" auch "gepimpt". Den Style setze ich ein, wenn mir danach ist, wenn es zumutbar erscheint und es mal "knallen" soll.
Viel Arbeit?
Ja - einmalig ist das schon eine aufwändige, aber auch schöne und bereichernde Arbeit. Einmal getan, ist alles auf dem USB-Stick gespeichert, der natürlich regelmäßig ge-Backup-t wird...

Ich kenne mich mit Physis+ nicht so aus, aber bin absolut sicher bzw. wäre zutiefst enttäuscht, wenn man nicht auch bei Physis+ die "Gesamtparameter" einer intonierten Orgel abspeichern und abrufen könnte. Insofern sollte das o.g. bei P+ genauso möglich sein.
VG
Aeoline
Organisten leiden oft an einer schlimmen Krankheit: Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen...
Viscount Unico 400 DE [V1.14.19] (56/III/P) : ab 11.2012
Johannus Opus 520 (45/II/P) : 10.1987-11.2012
Siel HB 700 (9/II/P) : 1977-09.1987)
Das sind aber doch alles klangfarbliche Feinheiten (ich löse diese tagesformabhängigen Präferenzen einfach im Echtzeitzugriff mit meinem "Equalizer"), die aber nicht das ursprüngliche Problem adressieren, nämlich die Lautstärke bei leisen Passagen anzuheben und bei lauten zu reduzieren.
Zitat von SJL im Beitrag #19
Das sind aber doch alles klangfarbliche Feinheiten (ich löse diese tagesformabhängigen Präferenzen einfach im Echtzeitzugriff mit meinem "Equalizer"), die aber nicht das ursprüngliche Problem adressieren, nämlich die Lautstärke bei leisen Passagen anzuheben und bei lauten zu reduzieren.
OK... - dann bin ich raus...
VG
Aeoline
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