Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden

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15.05.2026 14:37
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#76 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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SJL

Hi Uwe,

dann lagen wir ja richtig. Das mit der Monarke für 60 k€ hatten wir hier schon vor ein paar Wochen verstoffwechselt:
Thomann goes Monarke

Beste Grüße
Stephan


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15.05.2026 15:30
#77 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Administrator

... oder mit Shakespeare: Viel Lärm um nichts.


Content Cambiare Suite III mit Sweelinq

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16.05.2026 18:51 (zuletzt bearbeitet: 16.05.2026 20:01)
avatar  Positiv
#78 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Nach 9 Stunden Bahnfahrt bin ich wieder vom Forumstreffen zurück, da mit dem Kirchenchor am Sonntag das Translationsfest ansteht. Ich beginne schon mal mit dem Bericht vom ersten Tag, Christi Himmelfahrt.

1. Gottesdienst an Christi Himmelfahrt, 09.30 h in der Julianakerg in Veenendaal:

Fragt man eine Pastorin oder einen Pfarrer in Deutschland: "Was wäre ein ganz besonderer Wunsch?", dann könnte die Antwort sein: "einmal wieder in einer vollbesetzten Kirche einen Gottesdienst feiern".

Dass diese Hoffnung in den Niederlanden jeden Sonntag erfüllbar ist, haben uns Clemens, Uwe und Harald, die Organisatoren des diesjährigen Forumstreffens eindrucksvoll bewiesen. Schon bei der Ankunft vor der Julianakerg strömtem jung und alt zum Kircheneingang, und ein Parkplatz musste gesucht werden. Am Eingang bekamen wir dann in die rechte Hand ein Gesangbuch und in die linke die Bibel gereicht und wir wurden im Kirchenraum von lauter Orgelmusik empfangen. Keine Ahnung wieviele Geschwister sich auf den 3 Emporen, Seiten und im Hauptgang versammelten. Ich habe überall nur besetzte Sitzmöbel gesehen. Ein paar holländische Worte habe ich zwischenzeitlich mitgenommen, aber mit Nullkenntnis bin ich angereist. Die Predigt, nach einigen Liedern zum Aufwärmen, mag gefühlt so 40 Minuten gedauert haben. In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen und ich bin der Weg.

Die Energie, die die ganze Gemeinde in den Gesängen ausbreitete, hatte uns angesteckt. Aber am Besten ihr hört mal rein, denn der Gottesdienst ist zum Nachhören im Internet.

https://kerkdienstgemist.nl/stations/757...177874380000757

Nach dem Gottesdienst hat uns die ursprünglich aus Frankfurt/Oder eingewanderte Sauer Orgel sehr interessiert und wir sind dann mit dem Organisten noch eine Stunde länger geblieben und durften die Orgel auch von innen erkunden.

2. Besuch der Ausstellungsräume des Andante Orgelcentrums in Veenendaal.


Fragt man eine Organistin in Deutschland: "Was wäre ein ganz besonderer Wunsch"? dann könnte die Antwort sein: "einmal in einer Kirche mit Essen und Trinken eingeschlossen werden, und meine Lieblingsorgel so lange spielen, bis ich keine Lust mehr habe"

Dass diese Hoffnung erfüllbar ist, haben uns Clemens, Uwe und Harald, die Organisatoren des diesjährigen Forumstreffens, eindrucksvoll bewiesen.......... nee passt nicht ganz, sie haben noch eine große Schippe draufgelegt.

Das Orgelhaus Andante hatte am Himmelfahrtstag geschlossen. Der Inhaber vertraute aber Uwe und Clemens die Ladenschlüssel an und wir konnten an der berühmten Monarke Orgel- sorry- wir konnten an den 80 !!! Orgeln in der Ausstellung mit Kopfhörer stundenlang so lange spielen, bis wir alle keine Lust mehr hatten. Johannus, Viscount Domus, Content, Hausmarke Andante, Mixtuur, Noorlander, Hauptwerk und Sweelinq.

Dieses war schon mal in Kürze ein Bericht vom ersten Tag.



Michael

18.05.2026 14:55
avatar  Positiv
#79 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Orgel kopen? Mixtuur levert orgels met Hauptwerk™


Kann man doch schon ohne Sprachkenntnisse erraten. Und wenn ein Haus verkauft ist, dann ist es "verkocht". Und wenn in der Fußgängerzone an einem Ladengeschäft "Huren" steht, dann sind nicht die Verhältnisse von St. Pauli, Herbertstrasse offenbar, sondern man kann einfach etwas "Mieten"

Am zweiten Tag habe ich mich an die beiden Organisatoren Uwe und Clemens gehalten und Uwe hat mich sicher (auf dem Rücksitz angeschnallt) zum nächsten Tagungshighlight verbracht.

In der ehemaligen Joannes de Doperkerk in Klundert, ist Mixtuur Orgels seit 2007 offizieller Hauptwerk-Händler™ für den Benelux. Ein bißchen ehrfürchtig standen wir vor einer großen Kirche und wurden von dem Inhaber Henk Strootman (CEO Mixtuur) und seinem Sales Manager Bert Moll empfangen. Sie fuhren nicht standesgemäß mit dem Rolls-Royce vor, sondern wie in den Niederlanden üblich mit dem Fahrrad (aber schnicke gekleidet).

https://www.youtube.com/shorts/KgVIkbYVcWI

Auch hier konnten wir wieder ausgiebig testen.

Einen kleinen Einblick in die showroom Kirche erhalten wir mit Vivien Geldien, die uns die allen bekannte Suite, dieses Mal auf einer exclusiven Mxtuurorgel mit der neuen Key Change Tastatur vorspielt.

https://www.youtube.com/watch?v=yJITuMzac14&t=4s

Wir durften bei einer Tasse Kaffee selbstverständlich alle unsere Fragen loswerden, so wollte ich wissen, was man mit einer Hauptwerk Mituurorgel anfängt, wenn der gute Bret Milan, Lizenzgeber und Eigentümer von Hauptwerk, sich in die Insolvenz begibt? Ja, was dann...

Ein Bistro gab es auch im Bereich der Kirche und nach Speis und Trank waren wir schon wieder auf dem Rückzug Richtung Orgelcentrum Andante.

Nun geöffnet und mit dem Inhaber höchstpersönlich. Da steuerte ich gleich mal auf meine neue Bekanntschaft zu, die Mixtuur Intrada III Progresso. Mit 16.950 € wohl zum Normalpreis. Irgendwas teures würde mir bei einer ernsthaften Kaufabsicht sicher noch einfallen, vielleicht ein geschweiftes Pedal, welches nicht so gerade nur auf dem Boden klatscht.

Im Sinne von "Stiftung Warentest" wählten wir nun zwei Orgeln mit dem selben Orgelsample Utrecht aus und konnten aus erster Hand den Klang von Hauptwerk mit Sweelinq vergleichen. Wer gewonnen hat? Keine Ahnung!

Den Abschluss lieferte uns dann ein zum Ladeninventar gehörender Musikstudent im 3. Semester mit zwei Triosonaten von J.S.Bach. Am Tag zuvor hatten wir bereits ein Orgelkonzert mit Clemens.

So könnte es bleiben. Jeden Tag mit einem Orgelkonzert beenden.

Leider war bei mir dann Schluss mit dem Forumstreffen und vom nächsten Tag bei Noorlander kommt der Bericht dann nicht mehr von mir.




Michael


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18.05.2026 15:13 (zuletzt bearbeitet: 18.05.2026 15:14)
#80 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Administrator

Danke immerhin für die beiden farbigen Berichte, die mich doch ein wenig teilhaben ließen an eurem Erleben.
Was mich interessiert: Sehe ich recht, dass derzeit das Orgelhaus im Stiftland der einzige Händler ist, der Mixtuur - ich sage jetzt einmal etwas unbestimmt - "im süddeutschen Raum" vertreibt?

Gibt es Einschätzungen zum Vergleich zwischen versch. Herstellern (Content, Mixtuur, Noorlander) von HW- bzw. Sweelinq-Instrumenten?
Wie machte sich Physis Plus bei Andante - dort gibt es doch die Eigenvarianten namens "Harmonie", oder?
Kann dazu jemand etwas sagen?


Content Cambiare Suite III mit Sweelinq

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22.05.2026 21:10 (zuletzt bearbeitet: 22.05.2026 21:12)
avatar  Aeoline
#81 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Hallo zusammen,

hier nun auch mein "Senf" zum Forumstreffen in den Niederlanden.

Teil 1 - Orgelcentrum Andante

Also das ist schon ein "Zalando" für Digitalorganisten. Die Ausstellungsfläche ist riiiiiiesig...

Wenn man reinkommt, findet man im linken Flügel Neuinstrumente der Marke Johannus von der Studio bis zur LiVE III und z.T. sogar in mehreren Farben.

Im rechten Flügel findet man Neuinstrumente von Viscount ebenfalls aus allen Produktklassen bis hinauf zur dreimanualigen Opera. Auch Instrumente der Hausmarke "Harmonique" waren ausgestellt. Es kam nicht zu einem Klangvergleich zwischen der Hausmarke und dem Original, aber ich habe mal kurz durch die Alternativstimmen beider Instrumente geblickt und fand zumindest dort keinen Unterschied zwischen "Standard" und "Hausmarke"

Neuinstrumente von Content und Mixtuur (mit Hauptwerk und / oder Sweelinq) fanden sich ebenfalls im Eingangsbereich zu Hauf und in unterschiedlichen Preiskategorien und Farben.

Wer sich also für eine "neue Orgel" interessiert, der wird rechts und links der Eingangspforte fürstlich empfangen und braucht eigentlich gar nicht ins "Heiligtum" vorzudringen... - den "Marcello Galanti Zaal"...

Gefühlt hat dieser Saal nochmal die drei- bis vierfache Ausstellungsfläche des "Vorhofs" und etwa die doppelte Höhe. Er ist - neben seeeehr vielen Orgeln - mit Standsäulen, Blumen, Sitzgelegenheiten, großflächigen Orgel-Fototapeten und Bildern von bekannten Organisten ausgestattet und wirkt wirklich sehr "orgelig"...

Kommt man als "Digitalorgel-Organist vom Lande" in diesen Saal, bleibt man erstmal mit offenem Mund und voller Bewunderung stehen. DAS ist der non-plus-ultra-Ausstellungsraum für uns pfeifenlose Organisten...

Im Saal gibt es eine Bühne. Dort standen fünf der aktuellen Spitzenmodelle von Mixtuur (Hauptwerk u/o Sweelinq) nebeneinander. Genau gegenüber der Eingangspforte stand eine monumentale Johannus Monarke mit üppigem Spieltisch in Positiv-Bauform.

Neben zwei schlanken, zweimanualigen Mixtuur-Hauptwerksorgeln (die wohl Auslaufmodelle sind...) und den Instrumenten auf der Bühne, waren im Saal ausschließlich Gebrauchtinstrumente ausgestellt - und zwar von zig Herstellern.

Damit komme ich zum Thema "Statistik"...

Ein hochkarätig besetztes Team von Statistikern (Strahlrohrflöte, Gerlinde und ich) hat am Donnerstag und Freitag mehrfach die aktuelle Auswahl bei Andante gezählt und gewogen und wir kommen zu folgender Aussage:

Ausgestellte Neuinstrumente im "Vorhof":
Johannus: 16
Content: 8
Mixtuur: 2
Viscount: 12

Ausgestellte Neuinstrumente im "Marcello Galanti Zaal"
Mixtuur: 7

Ausgestellte Gebrauchtinstrumente im "Marcello Galanti Zaal"
Johannus: 8
Content: 12
Viscount: 9
Cantor: 1
Monarke: 1
Johann deHeer: 2
Noorlander: 1

Das macht in Summe 79 Digitalorgeln aller Preisklassen und Hersteller, die zum Probespiel vorhanden sind. Insgesamt wurden 189 Manuale für die Hände gezählt. Somit hat jede Orgel im Ausstellungsraum von Andante im Schnitt 2,39 Manuale.

Auffällig ist auch, dass recht viele Orgeln (alt wie neu) in Positivgehäusen stehen. Offensichtlich ist diese Gehäuseform in den Niederlanden sehr beliebt.

Ach ja - und zwei Klaviere standen auch noch in dem Saal...

Wir kennen den "WAF" hier im Forum. Ich möchte eine neue Abkürzung vorschlagen: den "DOF". Den gibt es in Veenendaal im Andante Orgelcentrum: Den "Digital-Orgel-Flash"

Wir waren am Donnerstag und Freitag viele Stunden bei Andante und haben neben den vielen Instrumenten auch die Gastfreundschaft unserer Gastgeber genossen. Oftmals kam unter uns Teilnehmern im Angesicht dieser prächtigen Auswahl an Instrumenten die Frage auf:

Welche dieser Orgeln würdest du kaufen?

Meistens war die Antwort: "Gut, dass ich diese Entscheidung derzeit nicht treffen muss" - es ist wirklich derzeit so, dass auch die DO im Einsteigerbereich bereits ein hervorragendes Instrument ist, die einen sehr guten Klang bietet. Dazu kommen die Instrumente mit Hauptwerk oder Sweelinq...

Eine Auswahl zu treffen ist heute wirklich sehr schwer...

VG
Aeoline


Organisten leiden oft an einer schlimmen Krankheit: Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen...

Viscount Unico 400 DE [V1.14.19] (56/III/P) : ab 11.2012
Johannus Opus 520 (45/II/P) : 10.1987-11.2012
Siel HB 700 (9/II/P) : 1977-09.1987)


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22.05.2026 23:48
#82 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Eine Frage, die mich beim Lesen wirklich umtreibt und die vielleicht jemand von euch beantworten kann, der vor Ort war:

Bei welchen dieser Instrumente hattet ihr – jenseits des ersten Klangeindrucks – das Gefühl, dass man sie auch in fünf oder zehn Jahren noch sinnvoll erweitern oder einzelne Komponenten tauschen kann?

Also konkret: Kann man später einen anderen Rechner anschließen, das Audiointerface wechseln, zusätzliche Lautsprecher einbinden, andere Sample-Sets nutzen oder die Abstrahlung erweitern – ohne dass man gleich wieder auf ein neues geschlossenes Komplettsystem angewiesen ist?

Orgelige Grüße


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25.05.2026 12:35 (zuletzt bearbeitet: 25.05.2026 12:36)
avatar  Positiv
#83 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Gerade vom Orgeldienst im ökumenischen Gottesdienst Pfingstmontag aus einer katholischen Wallfahrtskirche zurück, kann ich die Frage (natürlich mit einer großen Prise Ironie) von Soli Deo Gloria gerne beantworten: Ich habe an einer Ahlborn Hymnus IV gespielt. Beim Pedal fängt es an- kein Plastikteil, ein solides Holzgestänge. Denke ich an Veenendaal, dann sehe ich Pressspanschachteln. Deren Innereien veralten. Mit einem Arbeitsspeicher von 32 GB kann man 2026 bei Hauptwerk nicht mehr punkten. Abgesehen von der Content bei Mixtuur 17.000 € für Intrada III Prestige. Jetzt seid ihr dran. Hoffentlich liege ich falsch

Michael


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25.05.2026 15:05
avatar  Aeoline
#84 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Zitat von Soli Deo gloria im Beitrag #82
...Also konkret: Kann man später einen anderen Rechner anschließen, das Audiointerface wechseln, zusätzliche Lautsprecher einbinden, andere Sample-Sets nutzen oder die Abstrahlung erweitern – ohne dass man gleich wieder auf ein neues geschlossenes Komplettsystem angewiesen ist?


Auch wenn das nicht unbedingt in diesen Thread passt - aber hier mal meine "Vermutungen"...

Siehe auch "Disclaimer" des folgenden Noorlander-Eintrags...

...anderer Rechner:
Wohl nicht. Der in den Noorlander-Orgeln verbaute Rechner ist im Grunde proprietär. Er macht das, wofür er in der Orgel gebraucht wird.

...das Audiointerface wechseln:
Ja - geht. Sweelinq erkennt angeschlossene Audio-Interfaces und lässt sich auf diese "umschalten".

...Abstrahlung erweitern:
Nein. Solange Du mit der Konfiguration der Orgel arbeitest, hast Du nur Zugriff auf ein Stereo-Ausgangs-Signal (Standard). Nachträgliche Erweiterung um x weitere Stereo-Ausgangs-Signale ist sicher technisch möglich, aber teuer...

...zusätzliche SampleSets:
Ja. Derzeit verfolgt Sweelinq das Prinzip von "one price = all organs". Somit kommen alle Abonnenten in den Genuss aller verfügbaren Orgeln. Neue Orgeln werden also automatisch auch Bestandskunden freigeschaltet. Derzeit...

Gegenfrage:

Was glaubst Du, für wie viele Interessenten und Käufer von neuen Digitalorgeln die Frage nach der "Skalierbarkeit" ihres Instrumentes beim Kauf eine Rolle spielt?

Als meine Unico kaufte kam ich in keiner Phase der Evaluation auf den Gedanken, die Frage nach "Skalierbarkeit" in den Auswahlprozess einzubeziehen. Also vielleicht ist die "Skalierbarkeit" nur eine Frage für ausgewählte Nerds innerhalb der überschaubaren "Menge" der Nische "Digitalorgelkäufer"?

VG
Aeoline


Organisten leiden oft an einer schlimmen Krankheit: Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen...

Viscount Unico 400 DE [V1.14.19] (56/III/P) : ab 11.2012
Johannus Opus 520 (45/II/P) : 10.1987-11.2012
Siel HB 700 (9/II/P) : 1977-09.1987)


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25.05.2026 15:54 (zuletzt bearbeitet: 25.05.2026 16:43)
avatar  Aeoline
#85 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Andante, Mixtuur, Noorlander...

Das waren meine erklärten Favoriten für das Forumstreffen im Mai 2025. Mixtuur musste ich leider aus gesundheitlichen Gründen auslassen. Umsomehr war ich am Samstag auf den Besuch bei Noorlander gespannt...

Etwa 15 Autominuten von Veenendaal entfernt, findet sich im Städtchen Barneveld die "Orgelmanufaktur" der

Teil 2 - Orgelmakerij Noorlander B.V.

In dem / auf dem überschaubaren Areal wurden wir vom Schöpfer und Chef-Entwickler von "Sweelinq" herzlich begrüßt. Zunächst gab es eine Führung durch die Fabrikationsräume. Zu Beginn das Holzlager und die "Schreinerei". Hier wurde schnell klar, dass ALLE Spieltische und Spieltischgehäuse für Noorlander-Orgeln vor Ort individuell erstellt werden. Nix kommt "vom Band" - alles wird kundenspezifisch hergestellt.

Danach ging es in den Bereich "Montage". Dort konnte man sehen, wie zugekaufte Komponenten zusammen mit von Kunden gewünschte Komponenten zu einer Noorlander-Orgel zusammengebaut wurden.

Durch diesen Fertigungsprozess ist es - so sagte man uns - möglich, jeglichen Kundenwunsch innerhalb des Fertigungsprozesses zu berücksichtigen. Da man "alles" vor Ort zusammenbaut, kann auch "alles" vor Ort individuell berücksichtigt werden.

Nach dem Rundgang durch die Manufaktur kamen nun unsere speziellen Fragen zur Software "Sweelinq". Da war es natürlich sehr von Vorteil, dass der Erfinder und Chef-Entwickler uns für Fragen zur Verfügung stand.

Hier muss ich jetzt folgenden Disclaimer setzen:

Er konnte kaum Deutsch. Ich konnte kein Niederländisch. Deshalb verständigten wir uns auf die kleinste gemeinsame Sprachbasis - Englisch. Schnell musste ich erkennen, dass mein Schul-Englisch sehr bald an seine Grenzen schlug, wenn es um technische Spezialbegriffe ging. Daher sind die folgenden Aussagen "ohne Gewähr"...


Frage: Wie kam es überhaupt zur Entwicklung von Sweelinq?

Antwort: Es war zunächst gar nicht geplant, eine neue VPO-Software zu entwickeln. Vielmehr versuchte man von Seiten Noorlander, zu Milan (Hauptwerk) Kontakte zu knüpfen, um spezielle Hauptwerk-SampleSets von Niederländischen Orgeln mit deren speziellen Gegebenheiten "atmender Wind" zu erstellen.

Die Resonanz von Milan sei dermaßen "kurz" ausgefallen, dass man sich dann entschlossen habe, eine eigene VPO zu entwickeln mit folgenden drei Hauptzielen:

- besser zu sein als Hauptwerk
- deutlich weniger Hardware-Ressourcen zu forden, als Hauptwerk
- deutlich benutzerfreundlicher in der Bedienung des Programms zu werden.

Frage: Warum ist Sweelinq um so viel "kompakter", benötigt weniger Speicher und Rechenleistung?

Antwort: Zunächst einmal ist der "Rechner" in der Orgel individuell für das Instrument konfiguriert. Es ist ein Ubuntu-Linux System, welches eben genau auf seinen Einsatzzweck konfiguriert wird und alle unnötigen Features weglässt. Das reduziert den Speicherhunger und sorgt für eine sehr stabile Plattform, die aber auch nur das kann, wofür sie gebraucht und konfiguriert wurde: Sweelinq auf dieser speziellen Orgel betreiben und einen oder mehrere Touchscreens ansteuern.

Den großen Unterschied gibt es beim Raumklang: Bei Sweelinq wird nicht der Raumklang des Intrumentes in allen Facetten aufgezeichnet. (Anm. des Verfassers: Technisch genau kann ich das noch immer nicht erklären. Fakt ist, dass die "Hallfahne" eines Sweelinq SampleSets nicht in der Länge verändert werden kann, wohl aber der "Verlauf" der Hallfahne.)

Die "Modellierung" der Hallfahne geht auch für jeden Ausgabekanal getrennt. An einer Davido III in der Ausstellung wurde uns das ausführlich demonstriert. Das Instrument im Positivgehäuse hatte oben rechts und links Frontlautsprecher. Im Rücken des Organisten standen zwei kleine Satellitenboxen. Auf die Kanäle der Frontlautsprecher wurde nun eine recht "trockene" Hallfahne geroutet und auf die rückwärtigen Lautsprecher eine deutlich "diffusere" Hallfahne. Zusammen machte das auf dem Bock ordentlich was her.

Frage: Warum gibt es fast ausschließlich Orgeln aus den Niederlanden im Angebot von Sweelinq?

Antwort: Zunächst wollte man die Kunden und Interessenten aus den Niederlanden für das System begeistern. Außerdem sollten die ursprünglich gewünschten Instrumente verwirklicht werden. Bessere Kenntnis über die Orgellandschaft und die räumliche Nähe taten ihr übriges.

Dieses Jahr hat man damit begonnen, verstärkt im deutschsprachigen Raum aktiv zu werden und interessante Orgeln zu finden, die gesampelt werden dürfen. Diese Aktivitäten werden weiter intensiviert, denn die Kunden aus dem deutschsprachigen Raum stehen nun ganz oben auf der Liste von Noorlander.

Man hat uns regelrecht "angebettelt" um Informationen und Kontakte zu interessanten Orgeln. Immerhin kamen die Anwesenden Teilnehmer ja aus vielen Winkeln unseres Landes. Soweit möglich, haben wir Informationen dagelassen.

Frankreich sei "ein ganz schwieriges Land" sagte man uns. Es sei sehr schwer, dort eine interessante Orgel zu finden, zu der man dann auch Zugriff bekommt. Das habe bislang nur ein einziges Mal geklappt - und auch nur deshalb, weil der dortige Organist aus Deutschland kommt und "den Fuß in die Tür" gestellt hätte.

Frage: Wie ist das denn jetzt mit dem Abo-Modell? - kann man auch ohne Abo Sweelinq-Orgeln spielen?

Antwort: Ja. Beim Kauf einer Noorlander-Orgel mit Sweelinq kann der Kunde zwei SampleSets aus dem Portfolio wählen und die sind und bleiben auf der Orgel spielbar. Wie das technisch geht, habe ich nicht gefragt.

Wenn Sweelinq mit Orgeln anderer Hersteller gekauft oder "einfach so" downgeloaded und genutzt wird, bleibt auch immer ein SampleSet spielbereit, wenn das Abo nicht verlängert wird. Welche Orgel das ist, legt Noorlander fest. Die Auswahl wird - so sagte man uns - auch ab und an geändert. Vielleicht kann dazu ein Bestandskunde mal etwas schreiben, wie das technisch umgesetzt wird.

Frage: Wie läuft so ein SampleSet-Projekt ab und wie lange dauert es?

Antwort: Unsere Sampling-Projekte brauchen im Schnitt zwei Jahre. Das erste Jahr ist das schwierigste. Vom ersten Kontakt bis zum Tag der Aufnahme geht es nur um die vertragliche Gestaltung der Rechte und die Preisverhandlungen. Wenn der Organist der Orgel sich für das Sampling einsetzt, ist das Eis meist gebrochen. Auf eine "unangemeldete" Anfrage von Noorlander bei einer Kirche, kommt oftmals überhaupt keine Antwort. Deshalb ist es so wichtig für Noorlander, einen Kontakt zu bekommen zu einem Organisten oder Kirchenvorstandsmitglied, um eben den oft zitierten "Fuß in die Tür" zu bekommen.

Am Tag / an den Tagen der Aufnahme ist man mit zwei oder drei Leuten vor Ort. Dazu gab es einige lustige Erzählungen von Polizeieinsätzen in der Nacht, weil die Ordnungshüter nicht informiert waren. Auch gab es mal die Vorgabe, dass die Posaune 16' im Pedal nicht des Nachts gesampelt werden darf, wegen Ruhestörung der Nachbarn usw...

Mit den Aufnahmen geht es dann zurück nach Barneveld und man braucht im Durchschnitt ein weiteres Jahr zum "Denoising" - also zur Nachbereitung der Rohdaten und zur Implementierung des SampleSets in die Sweelinq-Software sowie für die Gestaltung der Registeroberfläche im Programm.

Wenn alles fertig ist, besucht man noch einmal den originalen "Schauplatz" - oder besser: "Hörplatz" - mit einer Noorlander-Orgel im Lieferwagen um "im Raum" nochmals das Original mit der "Kopie" zu vergleichen und noch letzte Anpassungen vorzunehmen.

Frage: Kann man Sweelinq auch auf einer Orgel mit vielen Ausgangskanälen betreiben?

Da kam wieder die Sprachbarriere dazwischen. Zunächst konnte man mit "Audio-Channels" nichts anfangen. Die Antwort war zunächst, dass alle Noorlanderorgeln im Standard nur die Möglichkeit bieten, einen Stereo-Klinken-Ausgang für externe Lautsprecher zu nutzen. Auf konkrete Nachfrage gab man an, dass man auch x zusätzliche Stereo-Klinken-Ausgänge bestellen könnte.

Antwort: Sweelinq kann auf einer Konfigurationsseite erkennen, welche Audio-Interfaces am Rechner angeschlossen sind. Somit können auch externe Audio-Interfaces via ASIO erkannt und genutzt werden. Deren Kanäle können also auch in Sweelinq verwendet werden. Was aber nicht geht ist, (wenn ich das richtig verstanden habe - siehe Disclaimer...) dass man einzelne Register oder Werke auf bestimmte Kanäle routen kann. Es steht wohl nur das Summensignal zur Verfügung.

Frage: Was genau sind die klanglichen Unterschiede zwischen dem "Standard" und dem "Premium"-Abo?

Antwort: Klanglich gibt es erstmal kaum einen Unterschied. Die Qualität der SampleSets liegt bei beiden Editionen bei 48kHz und die Qualität des "Standard"-Abo's ist nicht "schlechter" als die des "Premium"-Abos.

Bei "Premium" kann man auf 96kHz hochschalten. Diese erhöhte Frequenz soll sich insbesondere in hohen Lagen positiv auf die Klangqualität auswirken. (Anm. des Verfassers: Das macht sie sicher auch, aber ich habe auch meine HW-SampleSets schonmal mit 96kHz betrieben und keine hörbare Veränderung wahrgenommen - aber ich habe ja auch Mehlohren...)

Bei "Premium" ist immer die komplette Klaviatur für Hände und Füße in dem SampleSet nutzbar, während bei "Standard" nur der Umfang des Originalinstrumentes genutzt werden kann.

Bei "Premium" kann man zusätzliche Koppeln definieren. Das wurde uns dann auch an der Davido III demonstriert. Wenn es z.B. bei der Originalorgel keine Koppel III-I gibt, dann kann man in Sweelinq mit der rechten Maustaste auf freier Fläche der Registeroberfläche "Koppel hinzufügen" wählen. Schwubs hat man eine neue virtuelle Schaltfläche. Hier kann man jetzt per Drop-Down-Menu die gewünschte Koppel realisieren. Leider weiß ich nicht mehr, ob das auch Querkoppeln beinhaltet.

Soweit die Sweelinq-FAQs...

Mein Fazit: Hier ist eine engagierte Mannschaft mit Herzblut an der Arbeit, dem Platzhirsch wirklich Konkurrenz zu machen. Wenn man dort den Atem hat, das System weiter zu entwickeln und Orgeln aus weiteren Ländern ins Portfolio zu bekommen, wird sich der Kundenkreis sicher deutlich vergrößern. Die Vorteile liegen auf der Hand:

+ die erforderliche Hardware ist günstiger, weil weniger anspruchsvoll
+ die Bedienung ist einfacher und intuitiver
+ die Software ist mit deutscher Sprache erhältlich (weitere Sprachen sind in Planung)

- derzeit noch hauptsächlich auf NL beschränkte Auswahl an Instrumenten
- Abo-Modell (ist nicht jedermann's Ding)

Dazu mal einige einfache Kalkulationen:

Kauf von Hauptwerk IX plus Sonnenorgel und der Müllerin in St. Bavo Haarlem:
540€ + 835€ + 986€ = 2.361€ einmalig für (theoretisch) lebenslange Verwendung.

Auf Sicht eines Jahres: 2.361€ p.a.
Auf Sicht von drei Jahren: 787€ p.a.
Auf Sicht von fünf Jahren: 472€ p.a.
Auf Sicht von zehn Jahren: 236€ p.a.
Auf Sicht von zwanzig Jahren: 118€ p.a.

Bei Sweelinq sind beide Orgeln im Portfolio plus derzeit 23 weitere Instrumente:

Premium-Abo für ein Jahr: 180€
Premium-Abo für drei Jahre: 540€
Premium-Abo für fünf Jahre: 900€
Premium-Abo für zehn Jahre: 1.800€
Premium-Abo für zwanzig Jahre: 3.600€

Nicht berücksichtigt sind natürlich mögliche Steigerungen der Sweelinq-Gebühren. Es sind natürlich theoretische Kosten-Spielereien, aber man sieht, dass man aus heutiger Sicht noch nach zehn Jahren mit Sweelinq günstiger dasteht.

Noch ein paar Worte zu den Orgeln in der Ausstellung:

Die neue Einsteigerserie von Noorlander - "Davido" - bietet wie heutzutage üblich, sehr viel Orgel für relativ wenig Geld. Es gibt die Davido in zwei Farbtönen und jeweils als "Standard" und "Luxus"-Ausführung. Technisch sind die beiden Ausführungen identisch. Dazu gehört auch nur ein 10"-Bildschirm in der Mitte der Orgel. Das ist schon seeehr knapp bemessen, wenn man eine größere Orgel lädt - besonders bei den dreimanualigen Instrumenten.

Es gibt die Davido zwei- und dreimanualig sowie als Positiv. Die "Standard"-Ausführung hat z.B. nur ein Kunststoff-Schwellpedal und das Gehäuse ist aus Laminat. Die "Luxus"-Ausführung hat zwei Holz-Schwellpedale und das Gehäuse ist aus furniertem Holz.

In der Ausstellung standen auch einige prachtvolle Custom-Instrumente in Positiv-Bauform. Also in Sachen "Gehäusebau" werden da echt Maßstäbe gesetzt.

Auch der "Cavaillé-Coll"-Spieltisch stand noch in der Montagehalle mit den elektromagnetischen Registerzügen und den OLED-Beschriftungen darüber. Das ist schon ein Wuchtbrummer...

Meine Aufmerksamkeit hat dann die "Allegro" auf sich gezogen. Mit ihr gibt es eine dreimanualige Orgel in einem "Trend"-Gehäuse mit OLED-Registerbeschriftungen aber ohne Manubrien. 66 Registerknöpfe sind Standard. Weitere können optional dazu kommen. Leider sind die Registertableaus im Standard nicht angewinkelt und wie meistens bei den "Trend"-Gehäusen verdecken die Seitenbacken der unteren Manuale den Blick auf einige Registerknöpfe - aber: In Sachen Gehäuseanpassung ist man bei Noorlander ja in der Lage auch andere Lösungen zu realisieren.

Ich finde diese Lösung mit den OLED-Beschriftungen und den Drucktasten wesentlich besser, als die "virtuellen" Registerknöpfe auf Touchscreens.

Der Preis beginnt bei ca. 18.500€

An und von dieser Stelle aus nochmals: "Vielen Dank" an das Team von Noorlander für den spannenden und aufschlussreichen Termin in Barneveld.

VG
Aeoline


Organisten leiden oft an einer schlimmen Krankheit: Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen...

Viscount Unico 400 DE [V1.14.19] (56/III/P) : ab 11.2012
Johannus Opus 520 (45/II/P) : 10.1987-11.2012
Siel HB 700 (9/II/P) : 1977-09.1987)


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25.05.2026 16:49 (zuletzt bearbeitet: 25.05.2026 16:55)
#86 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Administrator

Danke auch für diesen Bericht.
Besonders die Passagen rund um Sweelinq habe ich mit viel Interesse gelesen - und mich als Content-Kunde gleich einmal benachteiligt gefühlt, weil ich keine zwei fixen Samplesets definieren durfte, die in jedem Fall auf der Orgel bleiben. Ob ich diesbezüglich einmal bei Kisselbach oder besser gleich bei Sweelinq nachfragen sollte?

Ich habe vor wenigen Tagen mein Jahresabo "Premium" gewählt und bezahlt. Für das etwas teurere Premium-Abo habe ich mich vor allem wegen der höher auflösenden Samples entschieden; die Sweelinq-Website nennt die Vorzüge m.E. sehr klar und unmissverständlich.

Was die Rotation der Sample-Sets im "free" Modus betrifft, meine ich mich erinnern zu können, dass auf der Homepage von einem monatlichen Wechsel des gratis spielbaren Samplesets die Rede war; diese Information finde ich jedoch gerade nicht mehr.

Grundsätzlich würde ich es begrüßen, das eine oder andere Sweelinq-Sampleset auch kaufen zu können; mit der Zeit kristallisieren sich ja doch gewisse "Lieblings-Sets" heraus, bei mir gehört die Hinsz-Orgel (Kampen) da unbedingt dazu. Darüber hinaus ist das Komplettabo aller Orgeln natürlich trotzdem eine gute Sache. Im Vergleich zu den aktuellen Johannusorgeln hat man bei Sweelinq stets das Originalinstrument mit allen Registern und Manualen zur Verfügung, das ist nochmals etwas anderes als die - aus verständlichen Gründen - vereinheitlichten Dispositionen bei Johannus.

Ach ja: Meines Wissens werkelt in meiner Orgel kein Linux-, sondern ein Windows-PC...

PS: Eventuell trenne ich den Sweelinq-relevanten Teil des Berichts später ab, ggf. als Kopie, damit der Beitrag hier im Thread nicht fehlt.


Content Cambiare Suite III mit Sweelinq

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25.05.2026 17:38
avatar  Aeoline
#87 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Zitat von Gemshorn im Beitrag #86
...Ach ja: Meines Wissens werkelt in meiner Orgel kein Linux-, sondern ein Windows-PC...

Das kann durchaus sein...

Man sagte uns, dass Noorlander seit Sweelinq keine Hauptwerk-Installationen mehr verkauft - es sei denn, der Kunde wünschte dies ausdrücklich.

Das heißt m.E. auch: Noorlander baut keine Hauptwerk-taugliche Hardware mehr in ihre Orgeln. Du hast eine Content-Orgel mit Sweelinq gekauft. Sehr gut möglich, dass in Deiner Content-Orgel ein PC auf Windows-Basis werkelt, der sowohl Sweelinq als auch Hauptwerk verkraftet.

VG
Aeoline


Organisten leiden oft an einer schlimmen Krankheit: Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen...

Viscount Unico 400 DE [V1.14.19] (56/III/P) : ab 11.2012
Johannus Opus 520 (45/II/P) : 10.1987-11.2012
Siel HB 700 (9/II/P) : 1977-09.1987)


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25.05.2026 17:53 (zuletzt bearbeitet: 25.05.2026 18:00)
#88 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Administrator

Er ist für Sweelinq gebaut und optimiert; Hauptwerk hätte deutlich höhere Anforderungen an die Systemleistung - was sich auch unmittelbar auf den Preis der Orgel auswirkte, und zwar nicht unwesentlich.

Habe zwischenzeitlich eine Mail an Herrn Gerlach geschickt bezüglich der zwei dauerhaften Samplesets...


Content Cambiare Suite III mit Sweelinq

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25.05.2026 18:28
avatar  Aeoline
#89 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Zitat von Gemshorn im Beitrag #88
...bezüglich der zwei dauerhaften Samplesets...

...die nach den Aussagen von Noorlander nur für Neukunden von Noorlander-Orgeln gelten...

Du hast eine Content-Orgel mit Sweelinq ...

VG
Aeoline


Organisten leiden oft an einer schlimmen Krankheit: Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen...

Viscount Unico 400 DE [V1.14.19] (56/III/P) : ab 11.2012
Johannus Opus 520 (45/II/P) : 10.1987-11.2012
Siel HB 700 (9/II/P) : 1977-09.1987)


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25.05.2026 19:46
#90 RE: Einladung: XXL-Forumstreffen in den Niederlanden
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Administrator

Fragen ist frei. Vielleicht lässt Sweelinq sich ja bewegen...


Content Cambiare Suite III mit Sweelinq

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