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Leichte Originalliteratur
#16 RE: Leichte Originalliteratur
Zitat von Gemshorn im Beitrag #15
Was meinst du mit bewusst? Möchtest du mir Manipulation der Diskussion unterstellen - oder meinst du etwas anderes?
Ich folgte dem geposteten Link und fand dieses Notenbeispiel, es ist das erste, welches dort verlinkt ist.
Es kam mir schon so vor, als wolltest Du den Gebrauchswert der Sammlung im Blick auf die Frage nach "Leichter Orgelliteratur" abwerten. Denn es ist nicht nur dieses eine Notenbeispiel in dem Verlagslink enthalten, sondern darunter weitere drei Pdf's, zwei davon mit Leichten Stücken der Hefte 5 und 11. Du hättest besser alle pdf anschauen sollen.
#17 RE: Leichte Originalliteratur
Danke für den ebenso guten wie überflüssigen Rat.
Über solch ein Maß an Misstrauen bin ich erschüttert - will aber so wenige Tage vor Weihnachten nichts weiter dazu sagen.
Du selber magst gedenken, dass deine Gedanken die deinen sind - aber nicht die meinen.
#19 RE: Leichte Originalliteratur
Zitat
Wenn ich aber in die Choralvorspielsammlung "In Ewigkeit dich loben" schaue, sehe ich was nach "oben hin" möglich ist.
ich behaupte mal, dass die zeitgenössischen stücke darin für die allerwenigsten hobbyspieler blatt-spiel-literatur ist ... für mich ist dort einiges so schwer, dass ich es auch mit rel. intensivem üben nicht hinbekomme, z.b. jetzt für weihnachten die musette von kurt enßle zur nr. 54 (hört der engel helle lieder).
@2nd_astronaut:
So sehe ich das auch. Gerade die damaligen Zeitgenossen haben in der Sammlung gezeigt was kompositorisch so möglich ist ohne den Schwierigkeitsgrad zu berücksichtigen. Einige Jahre später wurde noch ein fünfter anspruchsvoller Band herausgebracht welcher die Anhänge der evangelischen Landeskirchen berücksichtigt. Darin findet man auch Vorspiele zu einigen NGLs.
Bei den französischen Harmonium-Sammlungen fehlen definitiv noch die "Heures Mystiques" von Léon Boëllmann. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr unterschiedlich und geht nach meinen Maßstäben von wirklich leicht bis relativ anspruchsvoll.
Auf IMSLP gibt es sowohl die Originalausgaben der beiden Bände als auch eine neu gesetzte Version von Gouin. Leider unterschlägt Gouin (wie auch viele andere Bearbeiter und Herausgeber) die Registrieranweisungen fürs Harmonium. Boëllmann gibt vor allem (G) an, was grob übersetzt volles Werk auf 16'-Basis bedeutet – das ist für den Charakter der betreffenden Stücke sehr wichtig.
Viele Grüße
Christian
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