"O du mein Heiland hoch und hehr"

20.11.2025 10:17 (zuletzt bearbeitet: 25.11.2025 15:38)
#1 "O du mein Heiland hoch und hehr"
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Administrator

Übermorgen ist wieder der Sonntag der Liedblätter, weil die gebenedeite Österr. Kirchenmusikkommission nicht in der Lage war, der überall gern und obligat gesungenen Christkönigshymne von Erich Przywara "O du mein Heiland" im Österreichteil des Gotteslob ihren Platz zu geben. Da war der x-te Kanon und eine nie benötigte Doppelseite an Hallelujas freilich viel wichtiger.

Das Lied wird weiterhin gesungen, selbstverständlich: im Stephansdom und in den vielen Stadt- und Landgemeinden - halt nur nicht aus dem Gotteslob. Hier ein edles Arrangement aus der Wiener Augustinerkirche vom Vorjahr:

https://www.youtube.com/watch?v=oQS_f_yBDH4

Liebe KiMuKo: Danke vielmals für nichts!



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20.11.2025 12:07 (zuletzt bearbeitet: 20.11.2025 12:13)
#2 RE: "O du mein Heiland hoch und hehr"
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Ein sehr edles musikalisches Zeugnis!
Wirklich beeindruckend, vor allem auch die wahrhaft "königlichen" Bläser!
Danke für's Einstellen!
Und 100 Prozent Zustimmung zu Deiner "Gotteslob"-Einschätzung!
Zwar stand dieses wunderbare Przywara/Kreitmeier-Lied in unserem Bistum nie in unserem Diözesan-Gesangbuch "Magnifikat", das wir in seiner letzten Ausgabe von 1960 gebrauchen (andere Lieder des genannten Duos schon).
Aber mit der "Liedzettel"-Vorgehensweise
ist das ja alles kein Problem! 😊
Auch bei uns wird dieses Lied an den Christkönigssonntagen immer wieder sehr gerne gesungen.

PLZ (erste zwei Ziffern): 69


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20.11.2025 14:12
avatar  wohli
#3 RE: "O du mein Heiland hoch und hehr"
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... und für alle, die das nicht kennen:

https://static.wikitide.net/lilypondwiki...ch_und_hehr.pdf

Die Musi ist sogar gemeinfrei


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20.11.2025 16:58 (zuletzt bearbeitet: 20.11.2025 17:21)
#4 RE: "O du mein Heiland hoch und hehr"
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Administrator

Wie hast du das gefunden, wohli? *staun*

Ist nicht der Satz aus der Betenden Gemeinde... Und enthält viele Parallelen, wie ich sehe... in jedem Takt eine.



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20.11.2025 21:01
avatar  wohli
#5 RE: "O du mein Heiland hoch und hehr"
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... falls ich Zeit habe, mach ich dir morgen was anderes ...

LG Bernd

Zu deiner Frage: Hab's einfach gegooglet (bin aber mittlerweile recht gut im Stalken ...)


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20.11.2025 21:19 (zuletzt bearbeitet: 20.11.2025 21:19)
#6 RE: "O du mein Heiland hoch und hehr"
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Administrator

Gern einen wohli-Satz!
Der kommt dann in denselben Ordner wie der Planyavsky- und der Dolezal-Satz! Und er wird sich wohli-tuend von beiden unterscheiden!



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21.11.2025 15:57
avatar  Guilain
#7 RE: "O du mein Heiland hoch und hehr"
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Wie groß ist das Interesse an "O du mein Heiland" wirklich? In meiner langen Organistenzeit habe ich das Lied nur einmal gespielt. Bei Aushilfen stand es bisher nie auf dem Programm.


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21.11.2025 16:22 (zuletzt bearbeitet: 22.11.2025 09:03)
#8 RE: "O du mein Heiland hoch und hehr"
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Administrator

Das ist leicht zu beantworten.
In Burgenland, Südniederösterreich und Wien in jeder Gemeinde - nach wie vor. Der Bedarf ist riesig. In dem vor Jahren herausgegebenen Diözesanteil der Diözese Eisenstadt ist es wieder zu finden. Die Kommission war einhellig der Meinung, dass dieses Lied unverzichtbar ist.
Auch am Wiener Stephansdom wird es mit treuer Regelmäßigkeit gesungen - nicht nur an Christkönig.

Ich habe den Eindruck, dass die Frage gestellt wurde, um die "Unnötigkeit" dieses Liedes aufzuweisen. Sollte das die Intention sein, kann ich dahinter nur Gründe vermuten, die abseits des pastoralen Bedarfs liegen - denn dieser ist in hohem Maß gegeben.

Leichtes Spiel haben jene, die das Lied lieber ausgerottet sähen, bei der jungen Organistengeneration. Diese fragt kaum nach liebgewordenen Traditionen, sondern nimmt unreflektiert nur das, was im Gotteslob zu finden ist.
Und dann gibt es da noch manche Kirchenmusikreferenten, die erstaunlich wenig über die Gepflogenheiten der eigenen Diözese wissen - siehe dazu GLÖst. 853 und den darüber stehenden Vermerk, der nichts davon wissen will, dass die - im Nachhinein und unter Zähneknirschen hinzugefügte - kleine Note auch in der Erzdiözese Wien obligat ist.
Selig die Unwissenden.



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