Neuvorstellung

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01.10.2025 10:15 (zuletzt bearbeitet: 01.10.2025 10:18)
#1 Neuvorstellung
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Hallo,

ich bin neu hier im Forum und stelle mich kurz vor:
Bislang spiele ich über zwei Midi-Manuale auf der Organteq2 und bin eigentlich sehr zufrieden damit, zumal ich ein Laie bin und erst seit einem halben Jahr wieder Unterricht auf einer Kirchenorgel in der Nähe habe.

Zuvor hatte ich eine Hammond A102, auf der ich aber nur selten gespielt habe.

Jetzt stehe ich kurz davor, mir eine gebrauchte Gloria Concerto 350 anzuschaffen. Diese werde ich nächste Woche anschauen und ausprobieren und bin gespannt, ob sie mich überzeugt und besser klingt als die Organteq2. Wobei ich letztere mit der Concerto über Midi weiterhin spielen möchte.

Wobei ich letztere bislang über 4 Nahfeldmonitore höre, während die Concerto ja über 8 Kanäle verfügt. Ich bin also sehr gespannt auf den Klangeindruck.

Als Vorblid habe ich eine Italienierin, die auf der baugleichen Sonus 60 erstaunlich Gutes hören lässt:
https://www.youtube.com/watch?v=WpQr4WUL...ko9HWU&index=18

Ich selbst werde nur leichtere Stücke spielen können, so wie dieses hier:
https://www.youtube.com/watch?v=WPl_ZEpY...ko9HWU&index=32

Sehr gut finde ich auch diese Suite von Gordon Young:
https://www.youtube.com/watch?v=jtRYMHQL...ko9HWU&index=25
https://www.youtube.com/watch?v=VUAhcCee...ko9HWU&index=24
https://www.youtube.com/watch?v=i8Xgz-Qs...ko9HWU&index=23

Aber das übersteigt meine Möglichkeiten bei weitem.

Kurzum finde ich den Klang der Sonus/Concerto jedenfalls sehr schön, wobei meine Organteq2 doch sehr ähnlich klingt.

Andreas

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01.10.2025 11:31 (zuletzt bearbeitet: 01.10.2025 11:42)
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#2 RE: Neuvorstellung
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Willkommen Andreas;

danke für Deine Musikbeispiele. Bei mir war im Alter von 16 Jahren Brandenburger von The Nice/ Keith Emerson der Anlass, das Cello in die Ecke zu stellen und die Steinmeyerorgel/Oettingen in der Pauluskirche meiner Heimatstadt mit dem Orgellehrer zu bearbeiten= der Beginn aller "PfeifenARBEIT".
Hier eine zeitgemäße Fassung:

https://youtu.be/ui31Yda30rA?si=JYhNM7bsf3C1NNE8

Orgel "spielen" können viele, aber mit künstlerischer Befriedigung weiter etwas zu erreichen, ist gelegentlich ein "hartes Brot" und erfordert täglichen Einsatz. Unabhängig vom Alter Und dann läuft parallel die Technik, angefangen von den analogen Kienles bis zur "physischen Erschöpfung"

Dazu viel Erfolg!

Michael


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01.10.2025 11:48
#3 RE: Neuvorstellung
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Vielen Dank für das Echo!

Und die ELP-Cover Version ist ein schönes Gemeinschaftsprojekt!

Andreas

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01.10.2025 12:02
#4 RE: Neuvorstellung
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Welcome


Mit musikalischen Grüßen
Bernhard

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01.10.2025 19:52
#5 RE: Neuvorstellung
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Hallo Andreas,
achte vor dem Kauf darauf, ob Du die Concerto auch ggfs. durch ein enges Treppenhaus transportiert bekommst.
Viel Erfolg

Liebe Grüße vom Clemens

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02.10.2025 06:40
#6 RE: Neuvorstellung
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Ja, sie geht die eine Treppe hoch, zumal das Gehäuse teilbar ist.

Andreas

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10.10.2025 10:28
#7 RE: Neuvorstellung
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Inzwischen habe ich die Concerto 350 erworben, aber sie kommt erst in ca. 4-5 Wochen, da der Vorbesitzer noch auf seine neu bestellte Concerto-plus wartet.
Die Concerto wird mir hauptsächlich als Spieltisch für Organteq2 und jetzt auch Sweelinq dienen, das ich noch besser finde als das auf Physical Modelling beruhende Organteq2.
Die Sweelinq-Samplesets sind wirklich das Beste, was ich bisher gehört habe, vor allem die Harlemer Cavaillé-Coll begeistert mich. Und die Sets benötigen viel weniger Festplatte als die HW-Sets - für sieben Sets gerade mal 30GB!

Andreas

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10.10.2025 12:07 (zuletzt bearbeitet: 10.10.2025 12:15)
avatar  Positiv
#8 RE: Neuvorstellung
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Zitat von Organtangente im Beitrag #7
Und die Sets benötigen viel weniger Festplatte als die HW-Sets - für sieben Sets gerade mal 30GB!


Die Technikzeit arbeitet m. E. für Hauptwerk. Die 3,5 Zoll Diskette 1987 hatte 1,44 MB und die Festplatten 240 MB.
Heute sind 4 TB Festspeicher das gesuchte Material. Und was sind schon 64 GB Arbeitsspeicher? Immerhin ausreichend eine große Orgel zu sampeln.

Das Konzept von Hauptwerk findet nach und nach Eingang auch in die Kirchenorgeln, wenn auch noch in erster Linie aus Kostengründen. Wird die Zukunft in der mathematischen physischen Berechnung oder in den Samples sein? Ich denke beides hat gute Chancen.

Zu Sweelinq kann ich nichts beitragen, da ich Abos und ansonsten werbefinanzierte Angebote möglichst meide.

Michael


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10.10.2025 13:30
#9 RE: Neuvorstellung
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Das Sweelinq-Abo kostet mich 1 Euro mehr als mein Spotify-Abo, also 12 Euro im Monat für gut 20 Samplesets. Die würden mich bei Hauptwerk, selbst wenn die Hälfte gratis wäre, ein Vermögen kosten.
Dafür kann ich die Sweelinq-Orgeln ein Leben lang spielen! Und das alles auf meinem Windows10-Notebook, das ich sowieso schon hatte. Für HW hätte ich mir extra ein neues Notebook kaufen müssen - auch das spare ich mir.

Andreas

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10.10.2025 18:16
avatar  geris
#10 RE: Neuvorstellung
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Wieviel Arbeitsspeicher hat dein Notebook?


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10.10.2025 18:43
#11 RE: Neuvorstellung
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8 GB

Andreas

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24.11.2025 09:14 (zuletzt bearbeitet: 24.11.2025 09:18)
#12 RE: Neuvorstellung
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Inzwischen steht die bestens erhaltene gebrauchte Concerto 350 bei mir zu Hause. (Siehe Foto im Anhang)
Ich habe sie mit einigen Hauptwerk-Orgeln und dem Sweelinq-Abo umfänglich aufgerüstet und mir dazu ein runderneuertes Dell Latitude 5511 Notebook mit 32GB RAM und 6-Kernprozessor sowie 1 TB Festplatte zugelegt.
Dadurch habe ich mit dem Sweelinq-Abo 16 Orgeln und mit Hauptwerk nochmals 7 Orgeln zur Verfügung.
Die internen Stimmen der Concerto nutze ich nur noch selten, da sie meinem Empfinden nach gegenüber den gesampleten Orgeln leicht synthetisch klingen, so wie im übrigen auch die Organteq2-Software, die ich nun gar nicht mehr nutze.
Ich bin mit diesem Set, das von den Kosten insgesamt im vierstelligen Bereich geblieben ist, sehr zufrieden und der Firma Kisselbach äußerst dankbar für das selten günstige Angebot dieser Concerto 350.

Andreas
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24.11.2025 12:50
#13 RE: Neuvorstellung
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((nur zum mittelfristigen Überlegen, lieber @Organtangente:
Finde deinen grundsätzlichen Gesamtansatz klug und preislich unschlagbar.

Allerdings, das ist dir auch klar, kannst du die Sweelinq-Orgeln nur lebenslang spielen, wenn du immer (lebenslang) das Abo bezahlst.
Dabei kommt - so hoffe ich für deine Lebenszeit - ordentlich was zusammen :-)

Bei HW dagegen, gehören dir die vielen kostenlosen Orgelsets (ca. 30 - 35 Stück) ohne jegliche weitere Kosten für immer.
Manche, wie das tolle Bückeburg-Set von Sonus Paradisi sind teilweise frei. Die einmal gekaufte Softwareversion kannst du immer verwenden. Manche bleiben schon 15 Jahre bei der gleichen Version. (Es empfiehlt sich allerdings unbedingt eine ab Vers, 5)

Dein Laptop mit win10 kannst du so gut wie sicher für sehr wenig Geld auf 32 GB RAM aufrüsten. Meist geht sogar viel mehr, bis 64GB- auch wenn das in den damaligen Spezifikationen gar nicht stand. Selbst mehrfach durchgeführt......

Dann wirst du merken, dass bei ordentlicher Abstrahlung zwischen Sweelinq und Hauptwerk klangliche Welten zugunsten HW liegen. Habe beides parallel - und auch gleichzeitig - die Unterschiede zwischen den gleichen Originalorgeln bei Sweelinq und HW können gar nicht überschätzt werden:

a) Die Zeichnung der Register ist mit dem meist mindestens 5-10 fachen an Daten enorm viel besser und aussagekräftiger. Register, die bei Sq nichtssagend und matschig klingen, bekommen bei HW eine tolle Kontur. Insgesamt wirkt alles direkter und präsenter bei guten - nicht zu alten - Sets.

b) die Raumwirkung ist bei Sq trotz verschiedener Halllängen der Kirchen der Originalorgeln immer ähnlich. Das ist technisch bedingt und kann genau erklärt werden. So klingen alle Orgeln des gleichen Stils dort leider erschreckend ziemlich gleich.
Bei HW dagegen steht jede Orgel in ihrer ganz eigenen akustischen Welt. Das wichtigste Register einer Orgel, der Raum, der Hall, kommt individuell zur Geltung.

c) Sq klingt über die gleiche Audiokette und Abstrahlung viel weniger brillant. Hier wird sich mit Sq 3 premium mit höheren Abokosten zwar ein wenig ändern, aber bei der bewusst geringen Datenmenge und dem sehr einfachen IR-Hall nichts Wesentliches.

d) Sq ist aus guten Gründen komprimiert. Die Register sind wie bei vielen einfacheren DOn alle etwa gleich laut.
Das entspricht aber natürlich überhaupt nicht der zu Grunde liegenden PO, die im besten Fall ein Kunstwerk an Abstimmung, Farbenmischung, Ergänzung und Abschattung von Registern, Intonation, individueller Kirchenraum u.s.w. ist.

Kurz: Mit 50-90 Euro Laptopaufrüstung (ganz einfach, neue RAM Bausteine rein) hast du eine sehr viel höherwertigere klangliche Welt - und es gehört dir für immer ohne Abozwang.

Ich wette; Wenn du einmal die teils kostenlose Bückeburg oder die wirklich wunderbare Silbermann Freiberg ebenfalls von Sonus Paradisi (beide brauchen relativ wenig RAM) über sinnvolle Abstrahlung mit deiner Anlage gehört und gespielt hat, schaltest du Sq so wenig nochmals an wie die Tonerzeugung deiner Concerto. :-)
))


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24.11.2025 13:13 (zuletzt bearbeitet: 24.11.2025 13:20)
#14 RE: Neuvorstellung
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((PS: du brauchst für HW mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen neuen Laptop. Du musst nur dem Programm mit dem Start die Berechtigung "in Echtzeit", also absoluten Vorrang, erteilen. Dann läuft es auch auf 10 Jahre alten Laptops für nicht allzu große Orgeln mit vielen Perspektiven störungsfrei mit ausreichender Polyphonie)
Mein lenovo i5er von 2015 tut mir z.B, auf Reisen dafür nach wie vor völlig ausreichende und knacksfreie Dienste - Allerdings mit einem guten Audio-Interface......, , was ohnehin geboten und absolut sinnvoll ist....... - auch für Sq

Nur wenn du neueste, tolle 8 kanalige Sets mit Direktklängen und vielen Rundumperspektiven nutzen willst, brauchst du einen aktuellen i7 oder i9 Rechner))


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24.11.2025 13:56 (zuletzt bearbeitet: 24.11.2025 13:57)
#15 RE: Neuvorstellung
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Vielen Dank für das Echo!
Wie ich ja aber geschrieben habe, besitze ich jetzt einen neuen Dell-Rechner mit Win11, 32GB RAM und i7-Prozessor, auf dem die meisten HW-Sets sehr gut laufen, wobei ich das esi-Gigaport als Audio-Interface nutze, um keine Latenzen und einen reineren Sound zu haben.
Dennoch finde ich viele der SW-Sets sehr gut wie die Hinsz-Orgel in Kampen und die Görlitzer Sonnenorgel. Auch die Haarlemer Cavaillé-Coll gefällt mir gut.
Das mit dem individuelleren Charakter der HW-Sets kann ich bestätigen, allerdings finde ich die kostenlosen Sets wie Bückeburg oder Friesach nicht so umwerfend.
Das für mich schönste HW-Set ist die Mascioni-Orgel in Alessandria, mit der man die unterschiedlichsten Stilarten gut interpretieren kann.
Das Chorzow-HW-Set dagegen finde ich dagegen eher speziell, das scheint hauptsächlich für die deutsche Romantik geeignet zu sein. Und spezieller ist auch die Marcussen-Orgel in Rotterdam, die sich nicht so leicht registrieren lässt, wie ich finde, und die ich deshalb leider nicht so oft nutze.
Bei den HW-Sets gefällt mir auch die Seifert-Orgel in Goch, die sehr moderne Klänge erzeugen kann.
Kurzum, ich möchte die Sweelinq-Sets auf keine Fall missen.

Andreas

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