Der elektronische Organist

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07.07.2026 15:58
avatar  Subbass
#31 RE: Der elektronische Organist
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Interessanter Link, schlechter Inhalt!
Die Beispiele sind satztechnisch und spieltechnisch (?) einfach nur schlecht. Insbesondere bei "Nun danket alle Gott" fallen die einfallslosen Harmonien auf. Entweder sind die Sätze KI-generiert oder der Organist hat schlecht vom Blatt harmonisiert. Die Hintergrund-Infos auf der Website sind nichtssagend. Das Impressum verweist auf einen Firmensitz in den USA. Der dazugehörige Instagram-Auftritt wimmelt nur so von KI-generierten Bildern. Das Monats-Abo kostet 99,- €. Ich werde den Verdacht nicht los, dass hier jemand mit einem Minimum anf Aufwand ein Maximum an Gewinn erzielen will.
Meinen musikalischen Ansprüchen würde dieses Angebot nicht gerecht werden.
Dann lieber auf Orgelmusik verzichten oder vorab selbst einspielen. Aber diese App ist ja eine musikalische Frechheit!


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07.07.2026 18:41
#32 RE: Der elektronische Organist
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An meiner Dienststelle haben die digitalen Instrumente seit 1996 einen sogenannten Hymnplayer integriert.
Ich habe nie dagegen opponiert. Die Praxiserprobungen ergaben aus den Rückmeldungen der Gemeinde, daß die "Maschine ja ziemlich starr begleite". Es wurde als unnatürlich empfunden.... lieber singe man a capella.

Liebe Grüße vom Clemens

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07.07.2026 20:02
avatar  Sc1978
#33 RE: Der elektronische Organist
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Da dieser Text von Laura90 bereits in anderem Zusammenhang und an anderer Stelle gepostet wurde, gehe ich davon aus, dass es sich um eine getarnte Werbeanzeige des App Anbieters handelt.
Ich persönlich halte die App für nicht brauchbar und das Abo Modell für zu teuer.

Plz 40591


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07.07.2026 20:57
avatar  Regal
#34 RE: Der elektronische Organist
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Für die katholische Welt ist zu beachten, daß gemäß der instructio de musica sacra von 1958, Nr. 60c solche automatischen Abspielautomaten für die Liturgie nicht statthaft sind.


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07.07.2026 21:02
#35 RE: Der elektronische Organist
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Administrator

Die gleiche katholische Welt ächtet allerdings auch Digitalorgeln - zumindest offiziell. Ihr möchtet euch nicht vorstellen, was seitens der Diözese für Querschüsse kamen, als man Wind davon bekam, dass unsere Gemeinde eine DO kaufen möchte...


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07.07.2026 23:00
avatar  Regal
#36 RE: Der elektronische Organist
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Zitat von Gemshorn im Beitrag #35
Die gleiche katholische Welt ächtet allerdings auch Digitalorgeln - zumindest offiziell..


Ja leider, habe ich auch selbst erfahren - statt die auseinander fallende Pfeifenorgel durch eine DO zu ersetzen hat man eine Truhenorgel angemietet, die aufgrund des fehlenden Pedals noch mehr einschränkt. Diese aus meiner Sicht irrationale Ablehnung lässt sich aber weder aus instructio de musica sacra von 1958, Nr. 60c ableiten noch aus Nr. 120 der Konstitution SACROSANCTUM CONCILIUM. Erstere fordert in der Nummer 60c , dass das Instrument durch persönliche Betätigung eines Künstlers gespielt wird, Sacrosantum Concilium begründet die Bevorzugung der Pfeifenorgel mit dem Klang, der die Herzen zu Gott emporzuheben vermag. Beides ist bei einer guten DO gegeben. Übrigens erlaubt die Nr. 63 der instructio de musica sacra ausdrücklich die Verwendung eines Harmoniums, sofern die Art der Register und der Stärke des Tones seiner sakralen Verwendung entspricht.


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08.07.2026 10:41
#37 RE: Der elektronische Organist
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Administrator

Ich gebe dir in allem Recht, Regal.
Glücklicherweise sehen das auch zunehmend die Pfarrer so - selbst im diesbezüglich rückständigen Österreich.
Bei uns (und anderswo) wurde das Digitalinstrument einfach angeschafft und erfreut alle, die es hören.


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08.07.2026 14:59
#38 RE: Der elektronische Organist
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etwas Offtopic:
Das Hauptproblem der modernen DO dürfte die Schallabstrahlung über Lautsprecher sein. Da muss man schon einen gewissen Aufwand treiben, wenn man z.B. ein Orgelpleno überzeugend im Kirchenraum zu Gehör bringen will, ohne daß es nach Lautsprecher klingt.

Die DO selbst ist mehr als geeignet für den Sakralbau.


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08.07.2026 17:46
#39 RE: Der elektronische Organist
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Die Harmonisierung, da kann man drüber Streiten. In den Demos klingt die Harmonisierung nach meiner laienhaften Spielweise. Die Umsetzung der Melodie zum Text finde ich hier allerdings mangelhaft und ohne Emotion. 99 €/Monat für so einen Sch... Wer solch einen Weg gehen will, kann das auch mit MuseScore und Laptop umsetzen. Das kostet nichts. Ich habe das ganze EG in Noten (Melodie mit Akkordsymbolen)  gesetzt. Das klingt im PC midimäßig abgefeuert tatsächlich nicht schlechter als das beworbene eKlecia.


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09.07.2026 16:25
#40 RE: Der elektronische Organist
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Hallo @Laura90, meine Oma in Afrika hat von deinem Produkt gehört und interessiert sich sehr dafür.


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