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Warum sind Orgelnoten ursprünglich im Querformat?
Zitat von pvh im Beitrag #14
Hallo, bei allen Orgeln, die ich in den letzten 20 Jahren gespielt habe*, passten Noten im A4-Hochformat auf das Pult.
Sorry, dann habe ich mich falsch ausgedrückt. Bei mir passen in der Höhe die Noten auch hin. Grundsätzlich. Aber bei A4 Hochformat schaue ich manchmal z.B. schon auf meiner dreimanualigen entweder halb in die Lampe, oder ich ziehe das Pult soweit runter, dass ich nicht mehr an die Kombinationen komme. Kleiner gewachsene OrganistInnen haben dieses Thema auch, hatte das Erlebnis erst mit einer Kollegin.
Aber es ist halt wie immer: Jeder mags anders.
23.09.2026 15:14 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2026 15:16)
#17 RE: Warum sind Orgelnoten ursprünglich im Querformat?
Hallo,
Zitat von SJL im Beitrag #15
Die Lage des Notenpultes ist gerade bei sehr großen Orgeln durchaus ein Argument. Wer z.B. mal am alten 6-manualigen Spieltisch im Mainzer Dom gesessen hat, wird froh sein für jeden Zentimeter, den man in der Höhe einsparen kann.
ok, an solchen Orgel spiele ich nie. Die größten Orgeln, an denen ich je gespielt habe, waren die viermanualige Domorgel in Schwerin sowie die Orgel von St. Florian in Oberösterreich, da bin ich mit Noten im Hochformat am Spieltisch aber jeweils noch gut zurecht gekommen, also hier (klick) und hier (klick). Ansonsten ist es tatsächlich so, dass ich als Dilettant handsame 2-manualige Orgeln mit übersichtlich vielen Registern bevorzuge.
Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
Ich bevorzuge auch A4 Hochformat, da dann 4 Blätter nebeneinander passen. Bei elektronisch gesetzten Noten z.B. in musicXML kann man das mit dem Notensatzprogramm gut umformatieren, was ich bei Literaturstücken meistens mache. Die Orgelsätze zu den Liedern bleiben dagegen in Querformat, da ist es eher selten daß man mehr als ein A4-Blatt quer braucht.
Zitat von wohli im Beitrag #19Zitat von Regal im Beitrag #18
... Die Orgelsätze zu den Liedern bleiben dagegen in Querformat, da ist es eher selten daß man mehr als ein A4-Blatt quer braucht.
Aber nur, wenn man 5 Strophen lang denselben Notentext dudelt ...
Gibt's denn gute Stellen, wo man schöne Variationen über ca. 3 Strophen findet? An sowas wäre ich durchaus interessiert. Die paar Versuche im Orgelbuch zum Gotteslob, die es gibt, finde ich eher wenig gelungen.
Oder klaubt man sich einfach verschiedene Sätze von verschiedenen Autoren zusammen und spielt pro Strophe einen anderen?
Bei Liedern die mir gut liegen, kann ich auch frei ein bisschen variieren. Aber wenn es da eine gute Quelle gäbe, die einem das ordentlich strukturiert liefert, wäre schon cool.
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