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Vorstellung Bernie
Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich bin Bernie. Gelernt habe ich in meinen Kinder- und Jugendjahren Akkordeon. Später habe ich mir Klavier und Gitarre selber beigebracht. Ein richtiges Wow-Erlebnis hatte ich in einer Kirche, als ein Organist eine Fuge improvisierte. "So etwas möchte ich auch können", dachte ich, kaufte nach einiger Zeit eine Johannus-Digitalorgel und dilettiere darauf in meinem Arbeitszimmer.
Mit den Händen treffe ich meistens die richtigen Töne, das Bass-Pedal hat mir noch nicht gesagt, wie das geht. Und die Koordination, wenn Hände und Füße gleichzeitig tätig werden sollen - uff. Ich weiß nicht, ob ich weiter mit Strümpfen spielen, Orgelschuhe oder beides verwenden will und suche nach einem Weg, der mich als Autodidakt an das Ziel meiner Wünsche bringt. Insofern würde ich mich als Anfänger betrachten und würde mich freuen, wenn meine Fragen bei Euch Gehör finden würden.
Viele Grüße an Euch
Bernie
#2 RE: Vorstellung Bernie
Hallo @Bernie
das Pedal schweigt, weil deine Akkordeon-Vergangenheit es misstrauisch macht.
Strümpfe: Pedal denkt, du bist noch im Bett.
Orgelschuhe: Pedal nimmt dich ernst, redet trotzdem nicht.
Beste Lösung: links barfuß, rechts Socke. Erzeugt genau die Verwirrung, die Koordination braucht.
Oder Johannus umdrehen und die Fuge mit den Händen auf dem Pedal spielen.
Viel Erfolg beim Überreden.
Beste Grüße
#3 RE: Vorstellung Bernie
Hallo und herzlich willkommen,
ich probiere es mal etwas ernsthafter:
Traditionell fängt man glaube ich das Pedalspiel-Lernen mit Orgelschuhen an.
Ich dilettiere selbst autodidaktisch, weil Unterricht kaum zu bekommen ist -- es sei denn man nimmt kirchenmusikalische Orgelstunden, die aber dann auch auf Gottesdienstbegleitung abzielen. Wenn das für dich ok (oder sogar gewünscht) ist, erkundige dich am besten mal nach Unterricht.
Ansonsten kann man auch ein paar Sachen selbst lernen: Irgendeine Orgelschule kaufen -- die haben alle am Anfang Pedalübungen drin. Meistens sind die eher öde, aber die lohnen sich! Mehrmals pro Woche eine Stunde davon, und man merkt schnell Fortschritte. Vor allem die Übungen "Pedal + linke Hand" unbedingt machen..
Was auch hilft, ist ein Motivationsstück zum Einstieg ("da will ich als erstes hin") -- natürlich mit Pedal, aber eben nicht zu kompliziert. Damit man über den technischen Übungen nicht vergisst, wofür mans eigentlich macht.
Die improvisierte Orgelfuge ist glaub ich die ersten paar Jahre eher nicht so realistisch ;)
Was für eine Johannus spielst du denn?
Herzlich willkommen auch von mir!
Zuhause spiele ich nur in Socken, fühle mich damit aber nicht wohl. Mir fehlen tatsächlich jene wenigen Millimeter Schuhsohle, die ich in der Kirche habe. Dann passt die genormte Orgelbank perfekt zu meiner Körpergröße.
Ob mit oder ohne Schuhe, ob mit oder ohne Socken: Weiterhin viel Freude bei der Erkundung des Orgelspiels. Möge es dir immer viel Freude bereiten! 
#5 RE: Vorstellung Bernie
Auch von mir ein herzliches Willkommen.
Seit 55 Jahren spiele ich mit Orgelschuhen (Wildledersohle mit erhöhtem Absatz).
Mein Tipp: Besorg Dir einen Orgellehrer, der eine sehr gute Pedaltechnik hat, und laß Dir das Pedalspiel ordentlich beibringen. Deine linke Hand kann man, wenn der Lehrer didaktisch gut ist gleich mittrainieren ;-).
Viel Erfolg
wünscht Clemens
Zitat von Regal acht
Vor allem die Übungen "Pedal + linke Hand" unbedingt machen.....
Was für eine Johannus spielst du denn?
Das habe ich schon gemerkt. Pedal+linke Hand ist wichtig. Das hilft mir total. Ich spiele auch ein paar einfache Menuette mit Pedal+linke Hand, damit es nicht zu öde wird. Und: Es ist eine neue Johannus Studio 260.
Ja, @Gemshorn, ich finde die Johannus auch gut. Und wenn sie mir klanglich nicht mehr gefällt, kann ich immer noch GrandOrgue und das Friesach-Sampleset benutzen.
Der einzige Nachteil, den ich bisher darin sehe, ist, dass alle Klinken- und Midi-Ausgänge nach vorne geführt werden und man damit im Raum einen Kabelsalat bekommt. Ich kann nicht verstehen, warum man die Kabel nicht im Rücken des Instruments platziert. Nun ja.
Ich habe kurz übrigens mit dem Gedanken gespielt, eine dreimanualige Orgel zu kaufen. Aber auf dem platten Land hier haben das die wenigsten Kirchen. Zweimanualig scheint mir praxisnäher.
@Gemshorn, noch etwas. Das ist ja ein Musikforum. Gibt es hier irgendwo einen Ort, wo man Aufnahmen/Improvisationsversuche von Mitforisten findet?
Zitat von Gemshorn im Beitrag #4
Zuhause spiele ich nur in Socken, fühle mich damit aber nicht wohl. Mir fehlen tatsächlich jene wenigen Millimeter Schuhsohle, die ich in der Kirche habe. Dann passt die genormte Orgelbank perfekt zu meiner Körpergröße.
Bei mir ist es genau umgekehrt - bei der Standard-Digitalorgel-Bank ist die Höhe "ohne Schuhe" perfekt. Mit Schuhen wären dann so 1-2 cm mehr Sitzhöhe angenehm, um Spannung in die Sitzposition zu vermeiden. Da man in Kirchen aber i.d.R. eine höhenverstellbare Bank vorfindet, ist das normalerweise kein Problem.
#11 RE: Vorstellung Bernie
Zitat von clemens-cgn im Beitrag #11
Oder man legt rechts und links jeweils Brettchen drunter ;-)
Das habe ich tatsächlich schon gemacht, in Fällen, wo die Bank einfach zu niedrig war.
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